Hollow Peak - Obsidian Cult

Review von Wulfgar vom 25.02.2026 (1197 mal gelesen)
Hollow Peak - Obsidian Cult HOLLOW PEAK stammen aus Norwegen und schicken sich seit 2023 an, die Welt mit ihrem Metal zu bereichern. Dementsprechend kommt nun das erste vollwertige Album namens "Obsidian Cult" auf den Markt.

Fangen wir positiv an. Die Mucke der Norweger ist angenehm heavy, melodiös, frei von unnötigen Schnörkeln und insgesamt eher modern als klassisch. Würde man den Progressive-Faktor etwas hochdrehen, wäre man in etwa bei den Landsmännern von COMMUNIC. Ebenfalls steht auf der Haben-Seite der Mann an der Schießbude, Marius Karlsen. Der hat nämlich nicht nur einige sehr gute Ideen zum Thema Aufhorchmomente, sondern hat in Personalunion mit Sängerin Ragnhild Westgaard auch das ganze Album produziert. Und wie es der Teufel will, kann man auch an der Produktion wenig kritisieren. Der Sound ist glasklar und man kann alle Instrumente problemlos heraushören. Was will man mehr? Großen Beifall haben sich HOLLOW PEAK auch durch ihren Mut zur musikalischen Pause verdient. Der Effekt von einem kurzen Moment der Stille inmitten von konzertiertem Krach ist doch immer wieder erstaunlich in seiner Wirkmacht. Das alles liest sich bis jetzt, als käme noch ein dickes Aber. Stimmt! Der Gesang von Frau Westgaard kommt mir zu jeder Zeit wesentlich zu hoch und dünn vor, um gegen die solide Mauer aus Hartstahl anzusingen, die da ansonsten so aus den Boxen pulsiert. An der Gesangsleistung an sich gibt es nicht viel zu kritisieren, aber es ist, als wollte man nur mit einem Ventilator einen aufziehenden Sturm umleiten. Man kann die Idee nachvollziehen, aber rein praktisch passt es einfach nicht zusammen. Wenn ihr mal reinhören wollt, hört euch einfach den Titeltrack oder 'Ray Of Light' an.

Schade! HOLLOW PEAK könnten eine meiner Lieblingsbands werden. Aber dafür wäre, so hart das klingen mag, eine andere Person am Mikro notwendig. Für das Mittelfeld reicht es noch, aber mehr ist in diesem Line-Up leider nicht drin. Cheers, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. From Ashes Rises A Crown
02. Euphoria
03. Labyrinth
04. Unseen
05. Ray Of Light
06. Liberation
07. Attack
08. Obsidian Cult
09. Celest
10. Town
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 50:10 Minuten
VÖ: 23.01.2026

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