Graves For Gods - Last Light Fades | |
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| Review von Dead_Guy vom 24.02.2026 (1360 mal gelesen) | |
Die Australier von GRAVES FOR GODS servieren auf ihrem zweiten Album tieftraurige Death-Doom-Klänge für Freunde von early PARADISE LOST und anderen Vertretern der britischen Schule. In fünf überwiegend überlangen Stücken gibt es zähes Riffing, auf dem sich wiederum immer wieder eine melodische Lead-Gitarre durchsetzt und inmitten der Schwere für Melancholie und auch ein Stück weit Leichtigkeit sorgt. Dabei bleibt man konsequent in einer Geschwindigkeit und Monotonie wird geschickt genutzt, um das gewünschte Stimmungsbild der nicht gänzlich hoffnungslosen Niedergeschlagenheit zu erzeugen. Passend dazu gibt es kraftvolle Growls, die im Titeltrack von einem eher exzentrischen Klargesang unterstützt werden, aber auch das Ende mit seinen schönen cleanen Gitarren macht diesen Song zum Highlight des recht kurzen Albums. Apropos Länge: Die Länge ist gleichermaßen Plus- wie Minuspunkt. Plus, weil die Kürze dafür sorgt, dass die Monotonie und bewusst gewählte, abwechslungsarme Ausdrucksweise so nicht drohen langweilig zu werden. Minus wiederum da, wenn man gerade so richtig im Album und in der Atmosphäre abtaucht, es schon wieder vorbei ist. Dennoch ist es am Ende ein guter Genre-Beitrag, der das Drückende und die Schwere mit einer Art sanfter Melancholie zu einem Werk vereint, zu dem man an tristen Tagen gut spazieren gehen kann. Für Zukünftiges und eine noch bessere Bewertung allerdings sollte man dann aber doch noch mehr Diversität ins Songwritting einfließen lassen. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Perpetua Fell 02. The Dark Ag 03. Unholy Ghost 04. Covered In Blood 05. Last Light Fades | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 39:31 Minuten VÖ: 23.01.2026 |
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Die Australier von GRAVES FOR GODS servieren auf ihrem zweiten Album tieftraurige Death-Doom-Klänge für Freunde von early PARADISE LOST und anderen Vertretern der britischen Schule. In fünf überwiegend überlangen Stücken gibt es zähes Riffing, auf dem sich wiederum immer wieder eine melodische Lead-Gitarre durchsetzt und inmitten der Schwere für Melancholie und auch ein Stück weit Leichtigkeit sorgt. Dabei bleibt man konsequent in einer Geschwindigkeit und Monotonie wird geschickt genutzt, um das gewünschte Stimmungsbild der nicht gänzlich hoffnungslosen Niedergeschlagenheit zu erzeugen. Passend dazu gibt es kraftvolle Growls, die im Titeltrack von einem eher exzentrischen Klargesang unterstützt werden, aber auch das Ende mit seinen schönen cleanen Gitarren macht diesen Song zum Highlight des recht kurzen Albums.
