Dan Swanö - Moontower (Re-Issue) | |
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| Review von Eddieson vom 02.03.2026 (290 mal gelesen) | |
Im Zuge der Neuveröffentlichungen der EDGE OF SANITY- und NIGHTINGALE-Alben soll auch das einzige DAN SWANÖ-Soloalbum, das er unter seinem Eigennamen veröffentlicht hat, natürlich nicht fehlen. "Moontower" heißt das Teil und ist ursprünglich im Jahr 1998 erschienen. Ob die Songs, die auf "Moontower" zu hören sind, ursprünglich mal für EDGE OF SANITY geschrieben wurden, sie dann aber von Swanö nach seinem Split mit der Band einfach unter seinem Namen veröffentlicht wurden, ist mir unbekannt. Jedenfalls klingen die Songs schön nach Death Metal mit einem stark progressiven Einfluss. Swanö selbst beschreibt das Album so, als ob RUSH in den Siebzigern Death Metal gespielt hätten. Doch ganz so vertrackt kommen sie nicht rüber, da vor allem die Keyboards den progressiven Touch in die Songs bringen. Natürlich wurde hier alles von Dan Swanö alleine eingespielt, der sich jetzt, 28 Jahre später, noch mal an das Album gesetzt hat, um den Tracks ein Remaster zu verpassen. Und wer den Mann kennt, weiß, dass er keine schlechte Arbeit abliefern kann. Während das Original zwar auch schon einen guten Sound hatte, ist der Sound auf dem Re-Release aber doch noch mal ein ganzes Stück druckvoller, kraftvoller und voluminöser. Wie auch schon bei den EDGE OF SANITY- und NIGHTINGALE-Neuveröffentlichungen gibt es auch auf der "Moontower" wieder jede Menge Zusatzmaterial in Form von verschiedenen Demoaufnahmen aus den Jahren 1997 und 1998, plus einer MERCYFUL FATE-Coverversion ('Melissa') und dem SISTERS OF MERCY-Cover 'Lucretia My Reflection'. Alles in einem sehr guten Sound. Auch das Cover, das ja Swanös eigenes Auge ist, ist geblieben, wie es ist, man hat lediglich die Blässe etwas entfernt und die Farben kraftvoller werden lassen. Alles in allem ist dieses Kleinod wohl damals zwischen den ganze Swanö-Veröffentlichungen von EDGE OF SANITY und NIGHTINGALE untergegangen, denn so macht diese Neuveröffentlichung noch mehr Sinn. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| CD 1: Remaster 2026 01. Sun Of The Night 02. Patchworks 03. Uncreation 04. Add Reality 05. Creating Illusions 06. The Big Sleep 07. Encounterparts 08. In Empty Phrases CD 2: Bonus Tracks 01. Sun Of The Night (Demo 1 1997) 02. Patchworks (Demo 1998) 03. Uncreation (Demo 1 1997) 04. Add Reality (Demo 1998) 05. Creating Illusions (Demo 1998) 06. Encounterparts (Demo 1998) 07. In Empty Phrases (Demo 1998) 08. Sun Of The Night (Demo 2 1998) 09. Patchworks (Demo 2 1998) 10. Uncreation (Demo 2 1998) 11. The Tower (Demo 1998) 12. Off The Edge Of Sanity (Demo 1997) 13. Sun Of The Night (Demo 3 1998) 14. Patchworks (Demo 3 1998) 15. Melissa (Mercyful Fate Cover-Version) 16. Lucretia My Reflection (The Sisters Of Mercy Cover-Version) | Band Website: Medium: CD, LP, Digital Spieldauer: 115:28 Minuten VÖ: 06.03.2026 |
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Im Zuge der Neuveröffentlichungen der EDGE OF SANITY- und NIGHTINGALE-Alben soll auch das einzige DAN SWANÖ-Soloalbum, das er unter seinem Eigennamen veröffentlicht hat, natürlich nicht fehlen. "Moontower" heißt das Teil und ist ursprünglich im Jahr 1998 erschienen. Ob die Songs, die auf "Moontower" zu hören sind, ursprünglich mal für EDGE OF SANITY geschrieben wurden, sie dann aber von Swanö nach seinem Split mit der Band einfach unter seinem Namen veröffentlicht wurden, ist mir unbekannt. Jedenfalls klingen die Songs schön nach Death Metal mit einem stark progressiven Einfluss. Swanö selbst beschreibt das Album so, als ob RUSH in den Siebzigern Death Metal gespielt hätten. Doch ganz so vertrackt kommen sie nicht rüber, da vor allem die Keyboards den progressiven Touch in die Songs bringen. Natürlich wurde hier alles von Dan Swanö alleine eingespielt, der sich jetzt, 28 Jahre später, noch mal an das Album gesetzt hat, um den Tracks ein Remaster zu verpassen. 