Powerwolf - Wildlive (Live At Olympiahalle) | |
|---|---|
| Review von Eddieson vom 21.02.2026 (1380 mal gelesen) | |
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich POWERWOLF vor einiger Zeit im Osnabrücker Rosenhof gesehen habe und vielleicht 600 Nasen da waren. Jetzt liegt die "Wildlive (Live At Olympiahalle)" vor mir, und was hier von der Band zelebriert wird, ist natürlich eine ganz andere Nummer als das Rosenhof-Konzert. Klar, der stetige Aufstieg der Band war nicht aufzuhalten und somit sind POWERWOLF nun an der Speerspitze des Heavy Metals angekommen und werden, sollte sie so weitermachen, diesen Platz auch so schnell nicht wieder verlassen. Was soll da noch kommen? Sie headlinen die größten Festivals und spielen, wie hier zu sehen, vor der mit über 15.000 Besuchern völlig ausverkauften Olympiahalle. Haben es POWERWOLF darauf angelegt, sich einen solchen Erfolg zu erspielen? Wahrscheinlich schon, und wenn man sich die Songs so anhört, dann ist das alles sehr eingängig und ja, es ist auch massentauglich. Mag man sich dran stoßen, kann man aber auch respektieren und gut finden, denn immerhin hat sich die Band diesen Erfolg selbst erspielt und egal, ob sie vor 600 Leuten oder vor über 15.000 Menschen spielen, sie liefern. POWERWOLF bieten immer eine großartige Show mit sympathischen Musikern, viel Leidenschaft und hervorragenden Entertainmentqualitäten.Wer sich bis Dato noch kein Bild davon machen konnte, dem sei "Wildlive (Live At Olympiahalle)" wärmstens ans metallische Herz gelegt, denn hier zeigen POWERWOLF ihre Qualitäten auf ganzer Linie. Aufgenommen während der "Wolfsnächte Tour 2024" am 25.10. in München, wo für POWERWOLF, wie Attila ja auch sagt, im Backstage alles angefangen hat. Jetzt spielen sie auf der großen Bühnen und haben so nun auch die Möglichkeit ganz dick aufzufahren. Und das tun sie auch, die Bühnendeko, natürlich im Kirchstil gehalten, riesige Leinwände im Hintergrund spielen stimmungsvolle und passende Videoanimationen und an Feuer wird natürlich auch nicht gespart. Das kommt nicht nur vorne an der Bühne, sondern auch mitten in der Halle und auf den Rängen aus allen Rohren, wie man bei 'Amen & Attack' wunderbar sehen kann. Das Duo Schlegel/Dorn sorgt immer wieder für Unterhaltung zum Beispiel durch eine Tanzeinlage auf der Bühne oder eine Michael Jackson-Imitation. Schlegel, der bei '1589' auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, Mönche, die mit Fackeln auf der Bühne stehen oder Sänger Attila, der mit Flammenwerfern um sich schießt. Das Publikum dankt es ihnen mit leidenschaftlicher Hingabe. Egal, ob es nun die vielen verschiedenen Kostümierungen sind, das Mitsingen der kompletten Halle aus vollem Hals oder ergebenen Blicken auf die Bühne - das Publikum frisst der Band aus den Wolfsklauen und das von Minute eins an. Setlistmäßig liegt hier der Löwenanteil natürlich auf den Songs vom "Wake Up The Wicked"-Album, welches in dem Jahr erschienen ist. Aber POWERWOLF gehen auch zurück in die Vergangenheit und mit 'Werwolves Of Armenia' gibt es einen Platzhirsch in der Setlist vom dritten Album "Bible Of The Beast". Am Ende des Tages muss man sagen, dass "Wildlive (Live At Olymopiahalle)" ein starkes Zeitdokument geworden ist. Eine perfekt eingespielte und vor allem sympathische Band, mit maximalem Entertainmentfaktor, die mit einer absolut stimmigen Bühnen-, Licht-, und Soundshow knappe zwei Stunden bestes Programm bieten. Alles mit zig Kameras festgehalten und wunderbar zusammengeschnitten. Und somit wird vor allem die DVD oder BluRay-Version dieses Livealbums zu einem absoluten Muss für jeden POWERWOLF-Jünger. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Intro - Monumental Mass Theme 02. Bless´em With The Blade 03. Incense & Iron 04. Army Of The Night 05. Sinners Of The Seven Seas 06. Amen & Attack 07. Dancing With The Dead 08. Armata Strigoi 09. 1589 10. Demons Are A Girl's Best Friend 11. Stossgebet 12. Fire & Forgive 13. We Don't Wanna Be No Saints 14. Alive Or Undead 15. Heretic Hunters 16. Sainted By The Storm 17. Blood For Blood (Faoladh) 18. Sanctified With Dynamite 19. We Drink Your Blood 20. Werewolves Of Armenia | Band Website: www.powerwolf.net Medium: CD, LP, DVD Spieldauer: 110:00 Minuten VÖ: 13.02.2026 |
Alle Artikel
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich POWERWOLF vor einiger Zeit im Osnabrücker Rosenhof gesehen habe und vielleicht 600 Nasen da waren. Jetzt liegt die "Wildlive (Live At Olympiahalle)" vor mir, und was hier von der Band zelebriert wird, ist natürlich eine ganz andere Nummer als das Rosenhof-Konzert. Klar, der stetige Aufstieg der Band war nicht aufzuhalten und somit sind POWERWOLF nun an der Speerspitze des Heavy Metals angekommen und werden, sollte sie so weitermachen, diesen Platz auch so schnell nicht wieder verlassen. Was soll da noch kommen? Sie headlinen die größten Festivals und spielen, wie hier zu sehen, vor der mit über 15.000 Besuchern völlig ausverkauften Olympiahalle. Haben es POWERWOLF darauf angelegt, sich einen solchen Erfolg zu erspielen? Wahrscheinlich schon, und wenn man sich die Songs so anhört, dann ist das alles sehr eingängig und ja, es ist auch massentauglich. Mag man sich dran stoßen, kann man aber auch respektieren und gut finden, denn immerhin hat sich die Band diesen Erfolg selbst erspielt und egal, ob sie vor 600 Leuten oder vor über 15.000 Menschen spielen, sie liefern. POWERWOLF bieten immer eine großartige Show mit sympathischen Musikern, viel Leidenschaft und hervorragenden Entertainmentqualitäten.