Sodom - Get What You Deserve (Box-Set) | |
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| Review von Eddieson vom 26.02.2026 (912 mal gelesen) | |
Das Line-up Angelripper-Brings-Steif existierte so nur knappe zwei Jahre und es war eine absolut intensive und auch irgendwie wegweisende Zeit für SODOM, denn immerhin entstanden in der Zeit die beiden völlig unterschiedlichen Alben "Tapping The Vein" und das vorliegende "Get What You Deserve". Während "Tapping The Vein" noch wesentlich mehr nach Death Metal klingt, ist "Get What You Deserve" das wohl punkigste Album von SODOM. Über die Songs muss man bei dem Re-Release wohl keine großen Worte verlieren, man weiß, dass die Tracks extrem giftig, schnell und auf den Punkt kommen.32 Jahre nach der Erstveröffentlichung haben sich SODOM wieder, wie schon zu "Tapping The Vein", der Neuveröffentlichung angenommen. Brings hat sich hinter die Regler gesetzt und dem Album einen neuen Sound verpasst. War das wirklich nötig? Nein, eigentlich nicht. Klingt das Original doch eigentlich schon nahezu perfekt und reduziert, hat Brings den Sound des Albums noch ein Stück weiter reduziert. Er wollte, wie er selbst sagt, "Keine Samples, keine Tricks, nur eine sehr angepisste Band auf einem kreativen und energiegeladenen Höhenflug!" - und das ist ihm vollkommen gelungen. So gibt es zum Beispiel beim "Blitzkrieg Remix" den Song 'Tribute To Moby Dick' völlig ohne Walgesang. Der "Blitzkrieg Remix" scheint den Sound insgesamt noch etwas roher klingen zu lassen und der Bass wurde etwas mehr in den Vordergrund gehoben. Klingt alles schon sehr stark und die genaue Vorstellung, die Andy Brings für das Re-Release hatte, wurde konsequent umgesetzt. Als Bonus für das Re-Release gibt es noch die "Aber Bitte Mit Sahne!"-EP von 1993, ebenfalls in zwei Versionen, denn auch hier hat Brings Hand angelegt. Hier klingt der "Schweinskopf Remix" etwas kraftvoller und voluminöser als das Remaster. Aber egal ob Remaster, "Blitzkrieg Remix" oder "Schweinskopf Remix", mit der Neuveröffentlichung dieses Klassikers macht kein Fan etwas falsch. SODOM haben zudem in der Box-Version noch ein fettes Booklet reingelegt, dazu gibt es das Düsseldorfer Hotelzimmer-Cover, das Bandfoto-Cover und den Knarrenheinz gezeichnet von Andreas Marschall. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| Get What You Deserve (2026 Remaster) (LP1) 01. Get What You Deserve 02. Jabba The Hut 03. Jesus Screamer 04. Delight In Slaying 05. Die Stumme Ursel 06. Freaks Of Nature 07. Eat Me 08. Unbury The Hatchet 09. Into Perdition 10. Sodomized 11. Fellows In Misery 12. Moby Dick (instr.) 13. Silence Is Consent 14. Erwachet 15. Gomorrah 16. Angel Dust Get What You Deserve (Blitzkrieg Remix) (LP2) 01. Get What You Deserve 02. Jabba The Hut 03. Jesus Screamer 04. Delight In Slaying 05. Die Stumme Ursel 06. Freaks Of Nature 07. Eat Me 08. Unbury The Hatchet 09. Into Perdition 10. Sodomized 11. Fellows In Misery 12. Moby Dick (instr.) 13. Silence Is Consent 14. Erwachet 15. Gomorrah 16. Angel Dust Aber Bitte Mit Sahne! (2026 Remaster & Schweinskopf Remix* ) (LP 3) 01. Aber Bitte Mit Sahne 02. Sodomized 03. Abuse 04. Skinned Alive ’93 05. Aber Bitte Mit Sahne 06. Sodomized 07. Abuse 08. Skinned Alive ’93 | Band Website: sodomized.info Medium: CD, LP, Box Spieldauer: 110:20 Minuten VÖ: 27.02.2026 |
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Das Line-up Angelripper-Brings-Steif existierte so nur knappe zwei Jahre und es war eine absolut intensive und auch irgendwie wegweisende Zeit für SODOM, denn immerhin entstanden in der Zeit die beiden völlig unterschiedlichen Alben "Tapping The Vein" und das vorliegende "Get What You Deserve". Während "Tapping The Vein" noch wesentlich mehr nach Death Metal klingt, ist "Get What You Deserve" das wohl punkigste Album von SODOM. Über die Songs muss man bei dem Re-Release wohl keine großen Worte verlieren, man weiß, dass die Tracks extrem giftig, schnell und auf den Punkt kommen.