Fear Of Domination - Katharsis

Review von Wulfgar vom 29.01.2026 (537 mal gelesen)
Fear Of Domination - Katharsis FEAR OF DOMINATION ist eine Band aus Finnland, die nun schon seit 2006 ihr Unwesen treibt. Man bedient sich dazu einer Mixtur aus Elementen des Industrials, des Death-Metals, ein wenig Groove und verbrämt das ganze mit jeder Menge Synthies. Der siebte Output trägt den Namen "Katharsis" und schmückt seit Anfang des Jahres die Verkaufsregale.

Der geneigte Liebhaber eines solchen Techno-Metal-Ansatzes wird sich wohl sofort an die Landsmännchen von TURMION KÄTILÖT erinnert fühlen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da deren Co-Sänger Shaq-U auch hier das Mikro malträtiert (allerdings unter seinem bürgerlichen Namen Saku Solin). Ungeachtet aller Ähnlichkeiten bestehen aber auch genügend Unterschiede. Beispielsweise fällt bei FEAR OF DOMINATION der Gesang deutlich variantenreicher aus. Den gutturalen Growls stehen oft genug cleane Passagen, sowohl von Solin, als auch von Sängerin Jessica Salmi, gegenüber. Den Melodien wird generell viel Priorität eingeräumt. Das kann man beispielsweise sehr gut am Song 'All As One' nachvollziehen, der nebenbei einen solch wunderbar kitschigen 80er-Vibe transportiert, dass man nur darauf wartet, dass jemand den Refrain mit der unsterblichen Zeile: "I need a Hero" einleitet. An den Instrumenten finden sich derweil weit weniger Überraschungen. Einzig die Gitarrensoli stechen ein wenig aus dem derzeitigen (sehr hohen) Industriestandard heraus. Obwohl ich mich durchaus als Freund von Metal in Verbindung mit Elektroelementen bezeichnen würde, fehlt mir bei FEAR OF DOMINATION irgendetwas. Nicht, dass die Band etwas Offensichtliches falsch machen würde. Nur zündet die Mische für mich nicht und der bereits erwähnte Anspieltipp bleibt der einzige Höhepunkt auf "Katharsis".

Schade, schade. Ich hatte mir mehr von diesem Review versprochen. Aber es beweist mal wieder, dass in Summe alles vorhanden sein kann und trotzdem fehlt im Ergebnis etwas (viel Spaß mit diesem Satz, liebe Mathematiker). Cheers, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 5.5 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Alone
02. Dead Anyway
03. Monsters
04. Imposter
05. Last Words
06. Primum Noce Apte
07. Rabbit Hole
08. All As One
09. Endgame
10. Feel
Band Website: www.fod.fi
Medium: CD
Spieldauer: 38:05 Minuten
VÖ: 09.01.2026

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten