Vermocracy - Of Failing And Fading | |
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| Review von Lestat vom 24.01.2026 (722 mal gelesen) | |
Aller guten Dinge sind drei: Mit "Of Failing And Fading" veröffentlichen VERMOCRACY ihr drittes Album. Vier Jahre haben sie sich dafür Zeit gelassen, und um es vorweg zu nehmen: Das Warten hat sich gelohnt. Insgesamt präsentieren sich die Wiener Musikantenknaben ausgereift und abwechslungsreich.Los geht's mit "Burned By Promethean Flames", das mit Stakkato-Riffing und viel Snare einen erst mal wachrüttelt. Es wird dann zwar ein wenig seichter in dem Sinne, dass der Gesang auch noch Platz bekommt, aber es geht dennoch sehr straight vorwärts. Und auch im weiteren Plattenverlauf wird im oberen Midtempobereich alles niedergetrampelt, was sich in den Weg stellt. Dabei gehen VERMOCRACY aber weder eintönig noch stumpf vor. Mit viel Augenmaß wird immer wieder ohne Gesang Atmosphäre geschaffen, durchbrechen kurze, ruhigere Momente das brachiale Momentum oder sorgen ungewöhnlich klare Leadgitarren für Spannung. In "The Path" erinnert mich die Melodieführung ein wenig an die Siegerländer Kombo ALCHERA. Mit "Of Failing And Fading" haben VERMOCRACY die Basis gelegt, weiter durchzustarten. Das Album macht Spaß und wird noch lange gerne durch mich gehört werden. Es bietet für mich die beinahe perfekte Balance aus Death Metal-Gerumpel und melodiösen Elementen, aus Doublebass mit Riffgewitter und kleineren Brüchen. Wer eher aufgelockerten Melodic Death Metal gut findet, der sollte auf jeden Fall ein Ohr riskieren! Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Burned By Promethean Flames 02. I Hate 03. A Sermon To The Sheep 04. The Path 05. Forced Fed Perception 06. Useful Moribund 07. About Ephemerality 08. Shards Of Abhorrence 09. Requiem 10. Spirals | Band Website: www.facebook.com/Vermocracy Medium: CD Spieldauer: 46:00 Minuten VÖ: 09.01.2026 |
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Aller guten Dinge sind drei: Mit "Of Failing And Fading" veröffentlichen VERMOCRACY ihr drittes Album. Vier Jahre haben sie sich dafür Zeit gelassen, und um es vorweg zu nehmen: Das Warten hat sich gelohnt. Insgesamt präsentieren sich die Wiener Musikantenknaben ausgereift und abwechslungsreich.
