Zu - Ferrum Sidereum | |
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| Review von Metal Guru vom 23.01.2026 (518 mal gelesen) | |
ZU sind die drei Italiener Paolo Mongardi (Becken und Trommeln), Massimo Pupillo (Saiten) und der dreimalige Grammy-Gewinner Marc Urselli (Sound). Zusammen hat das Trio schon so einige eigenartige/intellektuelle/schräge Scheiben rausgekloppt (siehe hierzu den nächsten Absatz), mir allerdings allesamt unbekannt. Das zu rezensierende MP3-Bundle hab' ich geordert, weil die B4M-Kurzinfo für mich interessant klang (Jazz Metal ...)."Ferrum Sidereum" heißt nach den Full Lengths "Bromio" ('99) und "Carboniferous" ('09), der PINK FLOYD-inspirierten "Jhator" ('17), dem akustischen und unter dem Bandnamen ZU93 veröffentlichten "Mirror Emperor" ('18) und der elektronischen "Terminalia Amazonia" ('19) ZUs neues Opus Magnum. "Magnum", weil die 11 ausnahmslos instrumentalen Stücke geschlagene 79 Minuten und 53 Sekunden rotieren. Puh, DAS ist mal 'ne Ansage! Brachial(verzerrt)e Bässe, rabiate Riffs, systematisches Schlagzeug im Vordergrund, mal melancholische Mellotrone, meist synthetische Teppiche im Hintergrund. Das war's eigentlich auch schon, DENN: Melodien im klassischen/landläufigen/traditionellen Sinne existieren NICHT, weder von Menschen auf Instrumenten gespielte noch von Menschen mit Stimmbändern gesungene! Äh, wie bitte? Yes, that's right, yes, you read right: KEINE Stimmen, KEINE Melodien, KEIN Gesang, KEINE Anhaltspunkte machen "Ferrum Sidereum" zu einem rein rhythmischen Konstrukt und damit mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit NICHT zum nächsten "großen Ding". Uiuiui, was soll der Rezensent HIER schreiben? Doppel-CD/laaange Laufzeit, mehr Konstruktionen/weniger Kompositionen, keine Melodien/keine Stimmen sind für mich - normalerweise - kein "Problem" (eher 'ne Herausforderung). In ZUs Fall ist es jetzt aber zu, äh so, dass sich aufgrund recht ähnlichen Aufbaus fast aller Stücke schon bald eine gewisse Langeweile/Monotonie/Vorherhörbarkeit breit macht. Solch Zeuch im Jahre 2026 zu veröffentlichen, zeugt entweder von gut Kohle, gesundem Selbstbewusstsein oder - sad but true - kompletter Weltfremdheit. Ich meine: Viel "unattraktiver" (für Hitparade, Publikum "To Go" oder/und Radio) geht's doch nun wirklich nicht, oder? Trotzdem oder gerade deswegen: sieben Tropfen von meiner Seite! Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Charagma (6:44) 02. Golgotha (7:14) 03. Kether (7:16) 04. AI Hive Mind (8:24) 05. La Donna Vestita Di Sole (9:23) 06. Pleroma (7:37) 07. Fuoco Saturnio (6:00) 08. The Celestial Bull And Tthe White Lady (8:04) 09. Hymn Of The Pearl (9:16) 10. Perseidi (1:05) 11. Ferrum Sidereum (8:50) | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 79:53 Minuten VÖ: 09.01.2026 |
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ZU sind die drei Italiener Paolo Mongardi (Becken und Trommeln), Massimo Pupillo (Saiten) und der dreimalige Grammy-Gewinner Marc Urselli (Sound). Zusammen hat das Trio schon so einige eigenartige/intellektuelle/schräge Scheiben rausgekloppt (siehe hierzu den nächsten Absatz), mir allerdings allesamt unbekannt. Das zu rezensierende MP3-Bundle hab' ich geordert, weil die B4M-Kurzinfo für mich interessant klang (Jazz Metal ...).
