Sun Of The Dying - A Throne Of Ashes | |
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| Review von Paddel vom 07.01.2026 (216 mal gelesen) | |
Die Death/Doom-Formation aus Spanien ist zurück. Die 6-köpfige Truppe aus Madrid lässt mit "A Throne Of Ashes" bereits ihren dritten Langspieler vom Stapel. Der Opener 'Martyrs' klingt schon mal nicht nach Spanien. Der Song entfaltet über eine epische Laufzeit von neun Minuten eine gewisse KATATONIA-Theatralik. Eine schleppend doomige PARADISE LOST-Ästhetik schwebt über dem gesamten Album. Auf 'Black Birds Beneath Your Sky' ist der britische Death/Doom-Einfluss sehr deutlich zu erkennen. Das dritte Stück 'With Wings Aflame' profitiert ungemein von seinen Female Gastvocals. Die Stimmen von Gastsängerin Antinoë und Eduardo Guilló harmonieren unwahrscheinlich gut miteinander. Ein episches Stück Musik. Frontmann Guilló ist ein Meister, wenn es darum geht, verschiedene Stimmungen zu erzeugen. Das progressiv angehauchte 'The Greatest Of Winters' lebt von dieser Fähigkeit und Guilló übernimmt die dramaturgische Führung auf dem Song. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal das Songwriting positiv hervor heben. Die Spanier lassen ihre Songs atmen. Die Atmosphäre entfaltet sich langsam und kein Song unterschreitet die Fünf-Minuten-Marke, aber ich konnte mich nicht davon abwenden. Ich blicke auf meine verschneite Nachbarschaft während ich diese Zeilen schreibe und ich könnte mir keine bessere musikalische Untermalung vorstellen. SUN OF THE DYING fangen die Erhabenheit und die Schwermut dieser Jahreszeit perfekt ein. Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Martyrs 02. Black Bird Beneath Your Sky 03. With Wings Aflame 04. The Greatest Of Winters 05. House Of Asterion 06. Of Abscene | Band Website: www.facebook.com/SunofTheDying Medium: CD, LP Spieldauer: 41:25 Minuten VÖ: 21.11.2025 |
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Die Death/Doom-Formation aus Spanien ist zurück. Die 6-köpfige Truppe aus Madrid lässt mit "A Throne Of Ashes" bereits ihren dritten Langspieler vom Stapel. Der Opener 'Martyrs' klingt schon mal nicht nach Spanien. Der Song entfaltet über eine epische Laufzeit von neun Minuten eine gewisse KATATONIA-Theatralik. Eine schleppend doomige PARADISE LOST-Ästhetik schwebt über dem gesamten Album. Auf 'Black Birds Beneath Your Sky' ist der britische Death/Doom-Einfluss sehr deutlich zu erkennen. Das dritte Stück 'With Wings Aflame' profitiert ungemein von seinen Female Gastvocals. Die Stimmen von Gastsängerin Antinoë und Eduardo Guilló harmonieren unwahrscheinlich gut miteinander. Ein episches Stück Musik. Frontmann Guilló ist ein Meister, wenn es darum geht, verschiedene Stimmungen zu erzeugen. Das progressiv angehauchte 'The Greatest Of Winters' lebt von dieser Fähigkeit und Guilló übernimmt die dramaturgische Führung auf dem Song. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal das Songwriting positiv hervor heben. Die Spanier lassen ihre Songs atmen. Die Atmosphäre entfaltet sich langsam und kein Song unterschreitet die Fünf-Minuten-Marke, aber ich konnte mich nicht davon abwenden.

