Azzaya - Infernal Blasphemia | |
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| Review von des vom 05.01.2026 (203 mal gelesen) | |
Gar grimmig tönt es bei AZZAYA aus den Boxen; Black Metal mit Vollgas, Doublebass en masse und gesprochene Beschwörungsformeln. Das etwas Andere an der Band: man kennt viele Black Metal-Bands, die in Wirklichkeit ein Ein-Mann-Projekt sind. Auch AZZAYA bestehen eigentlich nur aus Gabriel Warman, der Guitars, Bass, Vocals, Drums, Chorgesänge liefert und außerdem für die Produktion zuständig ist (im Line-up werden noch André Marmelo, Luis Simão and Francisco Gandum genannt, dürften aber nicht an der Platte mitgewirkt haben). Da wundert man sich, wie "Infernal Blasphemia" so fett klingen kann. Klar, Gabriel Warman hat sicher einen guten Job gemacht, aber das eigentliche Geheimnis liegt darin, dass er sich eine Vielzahl von Gastmusikern ins Studio geholt hat.So übernimmt am Titelsong Matt Priso (SIK, SPELLS OV TORMENT) den Gesang sowie auf 'Black Death Assault' Alexandre Clément (LAW OF CONTAGION) - beides ordentliche Nackenbrecher. Dass es anders geht, zeigt die Band mit 'The Fall Of Man', einer Nummer, die irgendwie an die härteren MOONSPELL-Songs erinnert - vielleicht kein Zufall, stammen doch beide Bands aus Portugal. Weitere Gastvocals gibt es auf 'None Shall Serve' von Hugo Santos (GANDUR) und Nelson Rodrigues (NONSERVANT) sowie von Luis Simão and André Marmelo (AZZAYA) auf 'Of Blood, Gold And Eternal Darkness'. Auch ein Gitarrensolo wird beigesteuert - Nuno Romero (CRITICAL HAZARD, LEGACY OF PAYNE) veredelt 'None Shall Serve' mit einem Solo, das einem schon beim Zuhören die Finger bluten lässt. Diese ganze Mischung macht "Infernal Blashpemia" zu einer fetten und ziemlich abwechslungsreichen, wenn auch etwas kurzen Platte! Kann man gerne mal reinhören! Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Infernal Blasphemy 02. Black Death Assault 03. Life for a Life 04. The Fall of Man 05. None Shall Serve 06. Of Blood, Gold and Eternal Darkness 07. Satanik Tekvin IV | Band Website: Medium: CD, LP, MC Spieldauer: 27:30 Minuten VÖ: 29.11.2025 |
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Gar grimmig tönt es bei AZZAYA aus den Boxen; Black Metal mit Vollgas, Doublebass en masse und gesprochene Beschwörungsformeln. Das etwas Andere an der Band: man kennt viele Black Metal-Bands, die in Wirklichkeit ein Ein-Mann-Projekt sind. Auch AZZAYA bestehen eigentlich nur aus Gabriel Warman, der Guitars, Bass, Vocals, Drums, Chorgesänge liefert und außerdem für die Produktion zuständig ist (im Line-up werden noch André Marmelo, Luis Simão and Francisco Gandum genannt, dürften aber nicht an der Platte mitgewirkt haben). Da wundert man sich, wie "Infernal Blasphemia" so fett klingen kann. Klar, Gabriel Warman hat sicher einen guten Job gemacht, aber das eigentliche Geheimnis liegt darin, dass er sich eine Vielzahl von Gastmusikern ins Studio geholt hat.

