Bila - Beżżalart | |
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| Review von Lestat vom 02.01.2026 (301 mal gelesen) | |
Mit "Bezzalart" veröffentlichen die Malteser BILA ihren ersten Longplayer, auch wenn sie bereits seit 2014 aktiv sind. Sie rechnen sich selbst dem Hardcore und Noise Punk zu, ich kann mir an dieser Stelle allerdings nicht verkneifen: Die Betonung liegt hier auf "noise". Fest steht: Seit ihrer letzten EP "Deheb, Incens u Bila" aus dem Jahr 2019 haben sie einen gewaltigen Schritt gemacht.Bis dato kamen sie relativ harmlos daher, mit fließenden, wenig unterbrochenen Songstrukturen und leicht dumpfem Gesamtsound, der ein wenig an Brit Pop erinnerte. Das ändert sich jetzt mit "Bezzalart": Gleich der Opener 'A Thousand Wolves' ist geprägt von harten Gitarren, Breaks und Brachialität. Das wird mit den folgenden Liedern auch nicht anders: Der Gesang ist durch Effekte angezerrt und pendelt zwischen Sprechgesang und Schreien. Wirkliche Melodieführung sucht man vergebens, Passagen die man irgendwie als "straight" bezeichnen könnte ebenso. Nun wird diese Art des disruptiven Musizierens sicher im Zusammenhang stehen zu den punkigen Einflüssen ("macht kaputt, was euch kaputt macht") - es erleichtert aber nicht gerade den Hörgenuss. Ich empfand die Platte durchweg als störend und habe keine Ahnung, in welchem Moment ich darauf Lust habe. Zum Abgehen und Pogen ist zu wenig Fluss drin, zum Genießen ist sie zu aufwühlend. Im positiven Sinne kann man es vielleicht als Gesamtkunstwerk bezeichnen, das höchst geschmacksabhängig ist. Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. A Thousand Wolves 02. Drowner 03. Habbagozz 04. Pre Drinkers 05. Tlebliba 06. Brain Cake 07. Boltera 08. Bezzalart 09. Everything+Nothing 10. Bla Bluzz 11. Sin Eaters | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 27:00 Minuten VÖ: 05.12.2025 |
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Mit "Bezzalart" veröffentlichen die Malteser BILA ihren ersten Longplayer, auch wenn sie bereits seit 2014 aktiv sind. Sie rechnen sich selbst dem Hardcore und Noise Punk zu, ich kann mir an dieser Stelle allerdings nicht verkneifen: Die Betonung liegt hier auf "noise". Fest steht: Seit ihrer letzten EP "Deheb, Incens u Bila" aus dem Jahr 2019 haben sie einen gewaltigen Schritt gemacht.

