House By The Cemetary - Disturbing The Cenotaph | |
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| Review von Metal Guru vom 09.12.2025 (311 mal gelesen) | |
HOUSE BY THE CEMETARY sind prinzipiell Mike Hrubovcak (Ex-MONSTROSITY, Ex-VILE - Bass/Stimme) und Rogga Johansson (PAGANIZER, RIBSPREADER - Gitarre/Stimme). Zusammen mit Thomas Ohlsson (THE PROJECT HATE - Schlagzeug) wird HOUSE BY THE CEMETARY in entsprechend tödlichen Kreisen als sogenannte "Supergroup" gehandelt. Sorry, aber allein DER Begriff bereitet mir - ganz generell - Bauchschmerzen. Ich meine, aktive Gegenwarten vergangener Helden hin, bewegte Vergangenheiten nicht verstorbener Helden her - was (für MICH) wirklich zählt, ist der jeweilige Output, von wem und unter welchen Umständen auch immer. Nachfolgende Rezension versucht, HOUSE BY THE CEMETARYs neuer Scheibe gerecht zu werden. Mal sehen (beziehungsweise hören) ..."Disturbing The Cenotaph" heißt HOUSE BY THE CEMETARYs drittes Full-Length-Album, enthält neun komplett neue Songs und dreht 30 Minuten und 58 Sekunden. Titel wie beispielsweise 'Island Of The Dead', 'Lunatic Butcher' oder 'Undead Apocalypse' assoziieren so einiges (beispielsweise inhaltlich inspirierende Horrorstreifen wie "Night Of The Living Dead" oder "The Texas Chainsaw Massacre"), aber halten sie musikalisch/spielerisch, was sie inhaltlich/titeltechnisch versprechen? Johansson lacht und meint, jede Band halte ihr jeweils neues Album für das beste, aber (Zitat No. 1): "... that's actually true here eh eh! This album is HOUSE BY THE CEMETARY on steroids. The sound is broad and impious, the vocals are awesome and the heavy riffing interlaced with occasional melody makes an overall varied, fun and GORY listen". DAS lässt der Herr Rezensent einfach mal so stehen, schlicht und ergreifend, weil's stimmt: stimmige (= kompakt-kurze) Arrangements, stimmige (= nicht zu lange) Gitarren-Soli und stimmendes (= unerbittliches) Timing - alles immer überall im moosgrünen beziehungsweise tiefschwarzen Bereich. Apropos stimmig beziehungsweise Stimmen: DIE krächzen/rülpsen/würgen mehr, bellen/grunzen/schreien weniger - na ja, "Old School" eben. Die analog(anmutend)e/menschlich(klingend)e/organisch(wirkend)e Produktion stimmt auch und tut den vorweihnachtlich tinnitösen Lauschern gut! Alles in allem 'ne halbe Stunde Retro/Old School/Mega Death der gediegenen Art - sehr schön, bitte mehr davon! Laut Beipackzettel handelt es sich bei "Disturbing The Cenotaph" um (Zitat No. 2) "... one raw, in-your-face and eight songs packed death-metal-to-the-core album ready to chill you to the bone". Das MIR vorliegende Album bietet zwar neun Titel, but who cares? Ferner empfiehlt besagter Zettel das Album allen (Zitat No. 3) "... fans of BONE GNAWER, GOREFEST, SIX FEET UNDER & old school Death Metal". Auch DAS lässt der Rezensent einfach mal so stehen, obwohl ihm eigentlich nur Mr. Barnes und dessen jeweilige Konsorten Begriffe sind. What else? Ach, ja: Happy X-Mas everybody ... Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. New York Ripper 02. Coffin Colony 03. Island Of The Dead 04. Depraved Unspeakable Acts 05. Massive Cadaver Resurrection 06. Undead Apocalypse 07. Phantom Intrusions 08. Burial Disturbance 09. Lunatic Butcher | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 30:58 Minuten VÖ: 12.12.2025 |
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HOUSE BY THE CEMETARY sind prinzipiell Mike Hrubovcak (Ex-MONSTROSITY, Ex-VILE - Bass/Stimme) und Rogga Johansson (PAGANIZER, RIBSPREADER - Gitarre/Stimme). Zusammen mit Thomas Ohlsson (THE PROJECT HATE - Schlagzeug) wird HOUSE BY THE CEMETARY in entsprechend tödlichen Kreisen als sogenannte "Supergroup" gehandelt. Sorry, aber allein DER Begriff bereitet mir - ganz generell - Bauchschmerzen. Ich meine, aktive Gegenwarten vergangener Helden hin, bewegte Vergangenheiten nicht verstorbener Helden her - was (für MICH) wirklich zählt, ist der jeweilige Output, von wem und unter welchen Umständen auch immer. Nachfolgende Rezension versucht, HOUSE BY THE CEMETARYs neuer Scheibe gerecht zu werden. Mal sehen (beziehungsweise hören) ...

