Symphonity - Beyond Olympus

Review von derkleinekolibri vom 29.11.2025 (451 mal gelesen)
Symphonity - Beyond Olympus OTTER nannte sich die erste Band des 1994 16-jährigen Libor Křivák. Es war das Jahr, in welchem ich der Geburt meines Sohnes beiwohnen durfte. Insofern ging OTTERs Geburt in meinen Vaterfreuden unter. Auch die Metamorphose zu NEMESIS nahm ich nicht wahr, die 2003 ihr Debütalbum "Goddess Of Revenge" veröffentlichten. 2006 folgte die nächste Namensänderung und die wohlklingende Bezeichnung SYMPHONITY machte sich breit und hat bis heute Bestand. Deren 2008er Erstling "Voice From The Silence" beinhaltete ein in drei Parts gegliedertes Stück namens 'The Silence'. Dem wundervollen Power Metal konnte ich mich nicht entziehen und verleibte das Album meiner Sammlung ein. Ganze acht Jahre lang passierte nicht viel, bis dann "King Of Persia" SYMPHONITY aus der Dunkelheit führte. Das Konzeptalbum "Marco Polo: The Metal Soundtrack" erschien 2022 und eine musikalische Veränderung hatte die Formation während der zurückliegenden Jahre durchgemacht: Der Power Metal hatte zusätzlich epische, symphonische Züge angenommen. Hört man sich "Marco Polo: Live In Europe" an, zeigt sich, was der Wandel bewirkt hat.

Ab dem 5. Dezember 2025 wird es eine EP mit sechs Stücken geben, die immerhin Albumlänge erreichen (es fehlen ein paar Sekunden an 38 Minuten): "Beyond Olympus", so der Titel.

Der Opener 'Out And About' ist ein neu komponiertes Stück, welches drastisch die musikalische Veränderung zu früher offenlegt. Die fünf folgenden Stücke wurden live im April 2025 im Athener Konzerttempel "Gagarin 205" mitgeschnitten. Die Umsetzung des Konzepts ist voll und ganz gelungen, jetzt werden nicht nur Power Metal-Fans angesprochen, sondern auch die Epic Metal- und Symphonic Metal-Fraktion. Eine immense Spielfreude ist den Jungs nicht abzusprechen. Mächtig legen sie sich ins Zeug, das Publikum wird mit lockeren Sprüchen ins Boot geholt und zum Mitmachen angespornt. Die Gäste nehmen das dankbar auf und waren sicher ebenfalls erstaunt, als nach all dem Gehämmer mit 'Dreaming Of Home (Live In Athens 2025)' plötzlich eine Power Metal-Ballade par excellence aus den Lautsprechern tönte. Des Sängers Bemerkungen lassen vermuten, dass hunderte brennender Feuerzeuge den Zuschauerraum stimmungsvoll erleuchteten. Nach dem letzten Stück 'Give Me Your Helping Hand (Live In Athens 2025)' folgt eine sehr freundliche Verabschiedung vom Publikum und man positioniert sich so auf der Bühne, dass auf dem Bandfoto die Begeisterung der Zuschauer im Hintergrund deutlich an deren Gesichtern abzulesen ist. So kann es gehen, wenn die Musik ballert und balladet.

Wie immer waren Heroen Vorbilder für die Covergestaltung, ohne Waffen geht's wohl leider nicht. Erwerben kann man die EP als CD oder digital. SYMPHONITY haben sich mit "Beyond Olympus" siebeneinhalb extra große Blutstropfen verdient - bei dem Schwert ...

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Out And About
02. Evening Star (Live In Athens 2025)
03. In The Name Of God (Live In Athens 2025)
04. The Gates Of Fantasy (Live In Athens 2025)
05. Dreaming Of Home (Live In Athens 2025)
06. Give Me Your Helping Hand (Live In Athens 2025)
Band Website: www.symphonity.com
Medium: CD, Digital
Spieldauer: 37:44 Minuten
VÖ: 05.12.2025

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