Outlaw - Opus Mortis | |
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| Review von Paddel vom 08.11.2025 (372 mal gelesen) | |
Wir haben hier eine brasilianische Band, welche ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlagert hat. Der Black Metal-Entwurf von OUTLAW kommt zusätzlich mit einer schwedischen Einfärbung daher. "Opus Mortis" fühlt sich wie eine internationale Produktion an. Stücke wie 'Blaze Of Dissolution' oder 'The Crimson Rose' vereinen Black Metal-Raserei mit DISSECTION-Melodieführung: Treibend, erhaben, ungestüm - aber auch irgendwie schroff. Die Liebeserklärung an den Black Metal der 90er Jahre ist nicht zu überhören. Sphärische Spielereien unterbrechen die Brachialität von 'Those Who Breath Fire' kurz bevor die Hölle ausbricht. Hier waren fähige Songwriter am Werk. Das Album profitiert auch ungemein von der aktuellen Jahreszeit: Wenig Tageslicht, Nebel, Herbstblues. Die Albumproduktion fängt die Kühle und Unversöhnlichkeit von "Opus Mortis" hervorragend ein. Das Album wurde an Halloween (31.10.) veröffentlicht: Süßes oder Saures? OUTLAW lassen dir keine Wahl! Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Blaze of Dissolution 02. Through the Infinite Darkness 03. The Crimson Rose 04. A Million Midnights 05. Those Who Breath Fire 06. A Subtle Intimation 07. Ruins of Existence | Band Website: www.facebook.com/OutlawHeavyMetal Medium: CD, digital Spieldauer: VÖ: 31.10.2025 |
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Wir haben hier eine brasilianische Band, welche ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlagert hat. Der Black Metal-Entwurf von OUTLAW kommt zusätzlich mit einer schwedischen Einfärbung daher. "Opus Mortis" fühlt sich wie eine internationale Produktion an. Stücke wie 'Blaze Of Dissolution' oder 'The Crimson Rose' vereinen Black Metal-Raserei mit DISSECTION-Melodieführung: Treibend, erhaben, ungestüm - aber auch irgendwie schroff. Die Liebeserklärung an den Black Metal der 90er Jahre ist nicht zu überhören. Sphärische Spielereien unterbrechen die Brachialität von 'Those Who Breath Fire' kurz bevor die Hölle ausbricht. Hier waren fähige Songwriter am Werk. Das Album profitiert auch ungemein von der aktuellen Jahreszeit: Wenig Tageslicht, Nebel, Herbstblues. Die Albumproduktion fängt die Kühle und Unversöhnlichkeit von "Opus Mortis" hervorragend ein.

