Adept - Blood Covenant | |
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| Review von Eddieson vom 08.11.2025 (334 mal gelesen) | |
Knapp 10 Jahre nach ihrem letzten Album melden sich ADEPT nun mit neuer Musik zurück. Und so viel sei schon mal gesagt, ADEPT klingen, als wären sie nie weg gewesen. Sie lassen den Hörer immer noch an ihren Persönlichkeiten teilhaben, an ihren seelischen Narben, Kämpfen, verlorener Liebe und Sehnsucht. Alles verpackt in einem wuchtigen Sound, fetten Gitarren und ganz viel Emotionen und Intensität. Auf der anderen Seite spielt hier die Dunkelheit eine ganz große Rolle. Gerade wenn man Songs wie 'Define Me' oder 'Parting Ways' laufen hat. Auf der anderen Seite zeigt 'You' auch, dass es hier mit einer positiven Grundstimmung zugehen kann.Dass ADEPT auch gerne etwas experimentieren, zeigt 'Filthy Tongues', denn die Industrial-Klänge setzen ein paar Akzente und auch das etwas ruhigere 'Time Is A Reminder', das mit ein paar orchestralen Passagen veredelt wurde, macht sich gut im Albumkontext, der ja eher auf Brachialität ausgelegt ist. Cineastische und leichte Ambient-Klänge gibt es dann bei 'Ignore The Sun', und 'The Rapture Of Dust' bringt dann das Album mit Brachialität zum Ende. Also, das Korsett des Metalcores ist nun mal sehr eng gezogen und auch ADEPT brechen nicht aus diesem heraus. Hier gibt es brachialen, intensiven und emotionalen Metalcore. Allerdings schaffen es ADEPT nicht, hier großartige neue Akzente zu setzen, die sie aus dem Meer an Bands herausstechen lassen. Zweifelsohne alles ganz gut gemacht, aber letztendlich dann doch nicht mehr als gewohnte Kost. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Blood Covenant 02. Heaven 03. Define Me 04. You 05. Parting Ways 06. Filthy Tongue 07. Time Is A Destroyer 08. Battered Skin 09. No Matter The Years 10. Ignore The Sun 11. The Rapture Of Dust | Band Website: www.adeptofficial.com Medium: CD, LP Spieldauer: 47:10 Minuten VÖ: 24.10.2025 |
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Knapp 10 Jahre nach ihrem letzten Album melden sich ADEPT nun mit neuer Musik zurück. Und so viel sei schon mal gesagt, ADEPT klingen, als wären sie nie weg gewesen. Sie lassen den Hörer immer noch an ihren Persönlichkeiten teilhaben, an ihren seelischen Narben, Kämpfen, verlorener Liebe und Sehnsucht. Alles verpackt in einem wuchtigen Sound, fetten Gitarren und ganz viel Emotionen und Intensität. Auf der anderen Seite spielt hier die Dunkelheit eine ganz große Rolle. Gerade wenn man Songs wie 'Define Me' oder 'Parting Ways' laufen hat. Auf der anderen Seite zeigt 'You' auch, dass es hier mit einer positiven Grundstimmung zugehen kann.

