Slash - Live At S.E.R.P.E.N.T. Festival

Review von Eddieson vom 09.11.2025 (387 mal gelesen)
Slash - Live At S.E.R.P.E.N.T. Festival Wie sein GUNS N' ROSES-Kollege Duff McKagan vor einigen Tagen, bringt auch Gitarrist SLASH jetzt ein Livealbum raus. Beide Livealben haben musikalisch wenig mit der Hauptband zu tun. SLASH wendet sich hier komplett dem Blues zu, zu dem er ja schon lange eine große Liebe hat. Ursprünglich wurde SLASH' BLUES BALL ja schon 1996 gegründet, als der Gitarrist und GUNS N' ROSES getrennte Wege gingen und sich der Mann mit dem Zylinder wieder seinen musikalischen Wurzeln zuwendete. Das hielt allerdings nicht lange, nur so zwei Jahre. Und in der Zeit wurde auch keine Musik aufgenommen, sie sind aber ein paarmal live aufgetreten. Das erste physische Produkt gab es erst 2024 in Form von "Orgy Of The Damned", auf der SLASH dann mit seiner Touringband - bestehend aus seinem langjährigen Weggefährten Teddy "ZigZag" Andreadis (Keyboards, Mundharmonika, Gesang), Tash Neal (Rhythmusgitarre, Gesang), Johnny Griparic (Bass, Backgroundgesang) und Michael Jerome (Schlagzeug) - einige Blues/Rock-Coversongs aufgenommen hat.

Aufgezeichnet wurde "Live At S.E.R.P.E.N.T. Festival" am 17.07.2024 im Mission Ballroom in Denver, CO. Aufgenommen mit mehreren Kameras gibt es zunächst ein kleines Interview mit SLASH, in dem er erzählt, wie es zu der Band kam und wer alles mitspielt. Zwischen einigen Tracks gibt es dann immer mal wieder ein paar Worte zu den Songs, die gespielt werden, was den Konzertfilm immer etwas auflockert. Zu hören gibt es ausschließlich Coversongs von einigen Klassikern, lediglich mit 'Metal Chestnut' gibt es einen eigens geschriebenen Song, der ebenfalls auf der "Orgy Of The Damned" zu hören ist.

An diesem Release gibt es nichts auszusetzen. Es ist schon interessant, SLASH mal in einem etwas anderen Rahmen zu sehen und auch mal so wahrzunehmen, was für ein guter Gitarrist er ist. Macht wirklich Spaß ihm bei der Arbeit zuzusehen. Musikalisch muss halt jeder für sich entscheiden, ob man was damit anfangen kann. Aber Songs von FLEETWOOD MAC ('Oh Well'), BOB DYLAN ('It Takes A Lot To Laugh, It Takes A Train To Cry'), BOOKER T. & THE MG'S ('Born Under A Bad Sign') oder THE UNDISPUTET TRUTH ('Papa Was A Rolling Stone') können ja nicht schlecht sein.

Also, letztendlich kann man sagen, dass ein fantastischer Auftritt zu sehen ist und wenn man musikalisch mal etwas andere Wege gehen will, als immer nur die ganz harte Gitarrenmusik, dann bekommt man hier einige Blues/Rock-Klassiker von einem lässigen Gitarristen.



- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Parchman Farm Blues
03. Killing Floor
04. Born Under A Bad Sign
05. Oh Well
06. Big Legged Woman
07. Key To The Highway
08. Papa Was A Rollin' Stone
09. Stormy Monday ​
10. The Pusher
11. Metal Chestnut
12. Crossroads
13. Stone Free
14. It Takes A Lot to Laugh, It Takes A Train to Cry
15. Shake Your Money Maker
Band Website: www.slashonline.com/
Medium: DVD, CD
Spieldauer: 103:16 Minuten
VÖ: 07.11.2025

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