Moonspell - Opus Diabolicum | |
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| Review von Eddieson vom 06.11.2025 (343 mal gelesen) | |
Dass Orchester zusammen mit Metal-Bands spielen, ist ja nun wirklich nichts Neues. Das kann absolut fantastisch zusammen harmonieren, das kann aber auch ziemlich in die Hose gehen. MOONSPELL gingen diese Kooperation mit dem 45 Frau/Mann starken Lisbon Sinfonietta Orchestra unter der Leitung von Maestro Vasco Pearce de Azevedo in ihrer Heimatstadt ein und zeigten damit ihre bisher größte Produktion. Aufgenommen mit zig verschiedenen Kameraperspektiven ist man hier entweder ganz nah am Geschehen auf der Bühne oder ganz nah am Publikum. Die Band zeigt sich in einer Topform und bildet hier eine Einheit mit dem Orchester. So zeigen die Portugiesen, wie man es macht und wie gut Metal und klassische Musik zusammen passen.Den Auftakt zu dieser imposanten Show macht 'Tungstennio', ein knapp sieben Minuten langes Stück, das erstmal komplett vom Orchester alleine gespielt wird. Dann gibt es das ruhige 'Em Nome Do Medo' und MOOSNPELL arbeiten sich quer durch die Diskografie, wobei der Schwerpunkt auf dem Album "1755" liegt. Das Album wurde ja eh schon mit einem Orchester aufgenommen, von daher bot es sich ja an, einige Songs jetzt mit einem Orchester live zu spielen. Aber auch die anderen Songs, die bisher nicht mit 45 Menschen im Rücken aufgenommen wurden, kommen bei dieser Show wirklich gut. Dabei ist es völlig egal, ob es das etwas rockige 'Breath (Until We Are No More)' ist, 'Extinct', das düstere 'Vampiria', 'Alma Mater' oder natürlich das abschließende und majestätische 'Fullmoon Madness' sind. Viel auszusetzen gibt es an dieser Show eigentlich nicht. Wenn man was kritisieren möchte, dann vielleicht, dass die Ansagen von Fernando auch ruhig hätten auf Englisch sein können, denn Portugiesisch versteht nun wirklich nicht jeder. Aber das sei nur als kleine Randnotiz zu verstehen. Am Ende des Tages bleibt zu sagen, dass MOONSPELL sich mit dieser bombastischen Show in Bestform zeigen und jedem Fan der Band dieses Release ans Herz gelegt sei. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Tungstennio 02. Em Nome Do Medo 03. 1755 04. In Tremor Die 05. Desastre 06. Ruinas 07. Breathe (Until We Are No More) 08. Extinct 09. Proliferation 10. Finisterra 11. Everything Invaded 12. Scorpion Flower 13. Vampiria 14. Alma Mater 15. Fullmoon Madness | Band Website: www.moonspell.com Medium: CD, BD, DVD, LP Spieldauer: 91:00 Minuten VÖ: 31.10.2025 |
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Dass Orchester zusammen mit Metal-Bands spielen, ist ja nun wirklich nichts Neues. Das kann absolut fantastisch zusammen harmonieren, das kann aber auch ziemlich in die Hose gehen. MOONSPELL gingen diese Kooperation mit dem 45 Frau/Mann starken Lisbon Sinfonietta Orchestra unter der Leitung von Maestro Vasco Pearce de Azevedo in ihrer Heimatstadt ein und zeigten damit ihre bisher größte Produktion. Aufgenommen mit zig verschiedenen Kameraperspektiven ist man hier entweder ganz nah am Geschehen auf der Bühne oder ganz nah am Publikum. Die Band zeigt sich in einer Topform und bildet hier eine Einheit mit dem Orchester. So zeigen die Portugiesen, wie man es macht und wie gut Metal und klassische Musik zusammen passen.
