Peace Of Mind - Blood Is The Price | |
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| Review von Froosti vom 23.09.2025 (1604 mal gelesen) | |
Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie SLAYER klingen würden, wenn sie den Thrash Metal aufgeben würden und sich lieber dem 2000er Hardcore verschreiben? Genau diese Antwort liefert euch das neue Album "Blood Is The Price" der deutschen PEACE OF MIND. Die umtriebige Band hat seit ihrer Gründung 2015 eine ordentliche Arbeitsleistung abgelegt und bereits knappe 300 Konzerte in Europa und den USA abgeliefert. Die heutige Veröffentlichung ist dabei ihr zweites vollständiges Album. Auf uns warten gute 25 Minuten Hardcore der amerikanischen Schule. Ob sie es schaffen, dass ich mal meine TERROR-Platten zur Seite lege und PEACE OF MIND durch die Wohnung knallen lasse?Wie bereits erwähnt lässt sich die Musik am besten mit einem Mix aus Hardcore und SLAYER bezeichnen. Sänger Louis Wittmann keift in bester Tom Araya-Manier durch die einzelnen Songs. Die Maschinengewehr-Vocals knallt er uns mit einer rohen Aggression um die Ohren, die mich sofort zum Headbangen animiert. Dazu kommen auch immer wieder langgezogene, heisere Screams. Das passt hervorragend zur angepissten Grundstimmung des Hardcores und ist eine willkommene Abwechslung zum typischen Gebelle. Damit schaffen PEACE OF MIND etwas, was die meisten Hardcore-Bands nie erreichen. Sie haben eine eigene Note und ich würde sie ohne Probleme sofort erkennen. Nicht nur beim Gesang hat der Thrash Metal Einzug gehalten. Auch auf instrumentaler Seite tritt er immer wieder zum Vorschein. Auf der einen Seite findet man die simplen, rohen, aber auch ungemein intensiven Riffs des Hardcores. Auf der anderen Seite wird das Gaspedal durchgetreten, es wird technisch anspruchsvoller und auch ein paar Soli finden sich auf der Platte. Den Sound des Schlagzeugs, insbesondere der blecherne Sound der Snare, kenne ich auch eher vom Thrash Metal. Da beide Genres aber eine aggressive Grundstimmung haben und ungemein zum Headbangen und Ausrasten einladen, kann das Album von dieser Kombination nur profitieren. Nach guten 25 Minuten ist dann auch alles gesagt und "Blood Is The Price" entlässt mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Mehr Zeit braucht ein gutes Hardcore-Album auch nicht. Die Attacke auf den Nacken ist PEACE OF MIND überzeugend gelungen. Die Mischung aus Thrash Metal und Hardcore macht von der ersten Sekunde an Spaß, und Songs wie 'Burned Alive', 'Bite The Bullet' oder 'Born To Lose' bleiben im Gedächtnis. Die Platte zählt heute schon zu den besten Veröffentlichungen, die der Hardcore dieses Jahr zu bieten hat. Holt euch die Platte und lasst etwas Dampf ab. Genau das mache ich jetzt auch noch mal! Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Burned Alive 02. Blood Is The Price Feat. Jem Siow (Speed) 03. Born To Lose 04. Death Is Upon Us 05. Fear Shapes All 06. Seek The Light 07. Bite The Bullet 08. Hypocrite Feat. Emely Finke (Blossom Decay) 09. Cut The Rope (2025) Feat. Gregor Leskey (Risk It) 10. Peace Of Mind (2025) | Band Website: peaceofmindhardcore.com Medium: CD Spieldauer: 25:59 Minuten VÖ: 05.09.2025 |
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Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie SLAYER klingen würden, wenn sie den Thrash Metal aufgeben würden und sich lieber dem 2000er Hardcore verschreiben? Genau diese Antwort liefert euch das neue Album "Blood Is The Price" der deutschen PEACE OF MIND. Die umtriebige Band hat seit ihrer Gründung 2015 eine ordentliche Arbeitsleistung abgelegt und bereits knappe 300 Konzerte in Europa und den USA abgeliefert. Die heutige Veröffentlichung ist dabei ihr zweites vollständiges Album. Auf uns warten gute 25 Minuten Hardcore der amerikanischen Schule. Ob sie es schaffen, dass ich mal meine TERROR-Platten zur Seite lege und PEACE OF MIND durch die Wohnung knallen lasse?
