Rise Against - Ricochet | |
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| Review von Eddieson vom 25.08.2025 (813 mal gelesen) | |
RISE AGAINST, von einer kleinen Hardcore-Band, die durch die kleinen Clubs und Jugendzentren tourte und jetzt zu einer der größten Acts des Genres gehört. Doch die Jungs sind sich treu geblieben, stehen immer noch für ihr politisches Engagement und die Rechte der Tiere ein. Ein Thema, das einfach nicht, nie und nimmer vernachlässigt werden darf. Aber das nur am Rande. Hier geht es um das neue Album "Ricochet", aus dem 'Nod', der hier als Opener fungiert, schon veröffentlicht wurde, und bei dem der Gesang vielen Fans ein Stirnrunzeln verursacht haben könnte. Ich bin auch selbst kein Freund von Effekten im Gesang, aber okay, das darf dann jeder hier für sich selbst entscheiden. Leider zieht sich das hier durch das komplette Album, dass immer mal wieder verschiedene Effekte auf den Gesang gelegt wurden. Der zweite Track 'I Want It All' fällt überraschend rockig aus, hat viel gute Parts, doch letztendlich bleibt davon leider nicht viel hängen. Der Titeltrack ist dann etwas experimenteller ausgefallen, fährt mit Keyboards und Synthesizern auf, was irgendwie nicht so recht passen will und eher wie ein Störfaktor wirkt. 'Damage Is Done' und auch das folgende 'Us Against The World' nehmen dann den Hörer mit auf eine typische RISE AGAINST-Reise, wobei der letztere der beiden Songs etwas intensiver ausfällt.'Black Crown' fällt etwas düster aus und so richtig kann ich den Song auch nicht einordnen. 'Forty Days' schraubt dann das Energielevel etwas nach oben, ebenso tut es 'Sink Like A Stone' und ja, so möchte ich RISE AGAINST. Traditionellen Melodic Punk/Hardcore ohne Experimente. Und mit 'State Of Emergency' gibt es gleich den nächsten Hit. Zwar gehen sie danach wieder etwas vom Gas, doch das tut der Intensität der Platte keinen Abbruch, gerade bei 'Gold Long Gone' nicht. Auch 'Soldier', der dann wieder etwas schneller gespielt wird, geht ebenfalls unter die Haut. Das abschließende 'Prizefighter' ist ja als Vorabsingle ebenfalls bekannt. Puh, das hätte auch schiefgehen können mit der neuen Platte. Doch RISE AGAINST haben noch mal die Kurve bekommen und legen vor allem mit der B-Seite des Albums ein sehr packendes und intensives Werk vor. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Nod 02. I Want It All 03. Ricochet 04. Damage Is Done 05. Us Against The World 06. Black Crown 07. Sink Like A Stone 08. Forty Days 09. State Of Emergency 10. Gold Long Gone 11. Soldier 12. Prizefighter | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 40:23 Minuten VÖ: 15.08.2025 |
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RISE AGAINST, von einer kleinen Hardcore-Band, die durch die kleinen Clubs und Jugendzentren tourte und jetzt zu einer der größten Acts des Genres gehört. Doch die Jungs sind sich treu geblieben, stehen immer noch für ihr politisches Engagement und die Rechte der Tiere ein. Ein Thema, das einfach nicht, nie und nimmer vernachlässigt werden darf. Aber das nur am Rande. Hier geht es um das neue Album "Ricochet", aus dem 'Nod', der hier als Opener fungiert, schon veröffentlicht wurde, und bei dem der Gesang vielen Fans ein Stirnrunzeln verursacht haben könnte. Ich bin auch selbst kein Freund von Effekten im Gesang, aber okay, das darf dann jeder hier für sich selbst entscheiden. Leider zieht sich das hier durch das komplette Album, dass immer mal wieder verschiedene Effekte auf den Gesang gelegt wurden. Der zweite Track 'I Want It All' fällt überraschend rockig aus, hat viel gute Parts, doch letztendlich bleibt davon leider nicht viel hängen. Der Titeltrack ist dann etwas experimenteller ausgefallen, fährt mit Keyboards und Synthesizern auf, was irgendwie nicht so recht passen will und eher wie ein Störfaktor wirkt. 'Damage Is Done' und auch das folgende 'Us Against The World' nehmen dann den Hörer mit auf eine typische RISE AGAINST-Reise, wobei der letztere der beiden Songs etwas intensiver ausfällt.
