Baest - Colossal | |
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| Review von Eddieson vom 19.08.2025 (1490 mal gelesen) | |
Es gibt Bands, die seit Jahren oder Jahrzehnten immer dasselbe machen und auch gar keine große Lust verspüren, auch nur im Geringsten etwas daran zu ändern. Dann gibt es Bands, die sich in die ein oder andere Richtung entwickeln wollen und neue Einflüsse in ihre Musik einfließen lassen. BAEST aus Dänemark sind eine dieser Bands. Schon mit ihrem vierten Album zeigen die Dänen eine sprunghafte Entwicklung und klingen damit deutlich anders. Klar, das Grundgerüst ist immer noch Death Metal, doch fällt dieser auf dem neuen Album "Colossal" deutlich rockiger aus. Das macht sich gleich schon beim Opener 'Stormbringer' bemerkbar, dessen Eröffnungs-Gitarren auch von AC/DC hätten stammen können. Auch Sänger Simon Olson growlt zwar noch deutlich, klingt aber nicht mehr ganz so düster und etwas klarer in seiner Intonation.Wer BAEST schon mal live sehen durfte, weiß, dass die Jungs eine ordentliche Energie auf die Bretter legen. Auch mit der musikalisch leicht veränderten Ausrichtung haben sie nichts von dieser Energie verloren, ganz im Gegenteil, denn diese leicht rockige Ausrichtung klingt unheimlich frisch und büßt kein bisschen der bisherigen Energie ein. Vor allem, wenn man da Songs wie 'In Loathe And Love' hört oder 'Misfortunate Son'. Dahingegen ist 'Mouth Of The River' ein echter Panzer-Song, der schon schwer an die mächtigen BOLT THROWER erinnert. D-A-Ds Jesper Binzer bringt seinen Teil zum wirklich abwechslungsreichen 'King Of The Sun' bei, während das instrumentale 'Light Of The Beacons' mit knapp vier Minuten doch etwas zu lang geworden ist. Dafür bringt 'Depraved World' das Album fast schon episch zum Ende. "Colossal" bietet nicht nur eine Menge Abwechslung, sondern zeigt auch eine Band im Wandel. BAEST haben sich entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen - und dieser neue Weg bringt eine Menge Frische und Abwechslung mit sich. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Stormbringer 02. Colossus 03. In Loathe And Love 04. King Of The Sun (feat. Jesper Binzer of D-A-D) 05. Imp Of The Perverse 06. Misfortunate Son (feat. ORM) 07. Mouth Of The River 08. Light The Beacons 09. Depraved World | Band Website: www.baestband.com Medium: CD, LP Spieldauer: 42:30 Minuten VÖ: 15.08.2025 |
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Es gibt Bands, die seit Jahren oder Jahrzehnten immer dasselbe machen und auch gar keine große Lust verspüren, auch nur im Geringsten etwas daran zu ändern. Dann gibt es Bands, die sich in die ein oder andere Richtung entwickeln wollen und neue Einflüsse in ihre Musik einfließen lassen. BAEST aus Dänemark sind eine dieser Bands. Schon mit ihrem vierten Album zeigen die Dänen eine sprunghafte Entwicklung und klingen damit deutlich anders. Klar, das Grundgerüst ist immer noch Death Metal, doch fällt dieser auf dem neuen Album "Colossal" deutlich rockiger aus. Das macht sich gleich schon beim Opener 'Stormbringer' bemerkbar, dessen Eröffnungs-Gitarren auch von AC/DC hätten stammen können. Auch Sänger Simon Olson growlt zwar noch deutlich, klingt aber nicht mehr ganz so düster und etwas klarer in seiner Intonation.
