Sinsaenum - In Devastation | |
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| Review von Eddieson vom 07.08.2025 (1295 mal gelesen) | |
SINSAENUM werden als sogenannte Supergroup verkauft und wenn man sich die Bandmitglieder mal so anschaut, dann mag das vielleicht auch stimmen, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass ihnen der große Wurf bisher ausgeblieben ist. Wobei der Schreiber dieser Zeilen durchaus mit der "Echoes Of The Tortured" und dem zweiten Longplayer "Repulsion For Humanity" etwas anfangen kann. Nun dauerte es sieben Jahre, bis das neue Album eingeprügelt ist. Okay, das ist bei der Bandkonstellation auch nicht weiter verwunderlich, denn es werden alle mit ihren Hauptbands gut ausgelastet sein und der tragische Tod von Schlagzeuger Joey Jordison wird bestimmt auch eine Rolle gespielt haben.Doch jetzt ist es also soweit und "In Devastation" kommt in die Läden und haut mit voller Wucht zu. Die Band hatte ja schon auf den Vorgängeralben ihren eigenen Sound, den sie auch hier konsequent fortsetzt. Das Album beinhaltet wieder Stücke, die zwischen sphärischen Momenten und brachialen Ausbrüchen schwanken. Gleich der Opener und Titeltrack ist von der brachialen Sorte, ebenso der nachfolgende Track 'Cede To Thunder'. 'Shades Of Black' groovt sich dann irgendwo im Midtempo ein und punktet mit einer starken Leadgitarre. Der Sprechgesang bringt etwas Abwechslung und so einen leichten 90er-Touch mit sich. Das folgende 'Obsolete And Broken' ist erstmal gewohnte SINSAENUM-Kost, überrascht dann im Verlauf aber mit Klargesang, der passend eingesetzt wird. Der Klargesang kommt dann auch beim fast schon balladesken 'Last Goodbye' zum Einsatz, im späteren Verlauf geht es dann aber noch brachialer zur Sache, so dass der Song vom Aufbau etwas an SLIPKNOT erinnert. Im zweiten Teil des Albums geht es dann aber wieder wie gewohnt zur Sache. 'Spiritual Lies' bildet dann wieder einen Querschnitt zwischen Death und Black Metal, ebenso tun es 'Destroyer' und 'Buried Alive'. Auch wenn es auf dem Album keinen großen Überhit zu hören gibt, kann das Album den gewissen Spannungsbogen halten und auf einem konstanten Level verharren. Handwerklich ist hier natürlich alles im oberen Regal und auch der Sound ist schön drückend und düster. Wem also "Repulsion For Humanity" gefallen hat, wird auch Gefallen an "In Devastation" finden. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. In Devastation 02. Cede To Thunder 03. Shades Of Black 04. Obsolete And Broken 05. Last Goodbye 06. Spiritual Lies 07. Destroyer 08. Buried Alive 09. This Wretched World 10. Over The Red Wall | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 45:46 Minuten VÖ: 08.08.2025 |
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SINSAENUM werden als sogenannte Supergroup verkauft und wenn man sich die Bandmitglieder mal so anschaut, dann mag das vielleicht auch stimmen, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass ihnen der große Wurf bisher ausgeblieben ist. Wobei der Schreiber dieser Zeilen durchaus mit der "Echoes Of The Tortured" und dem zweiten Longplayer "Repulsion For Humanity" etwas anfangen kann. Nun dauerte es sieben Jahre, bis das neue Album eingeprügelt ist. Okay, das ist bei der Bandkonstellation auch nicht weiter verwunderlich, denn es werden alle mit ihren Hauptbands gut ausgelastet sein und der tragische Tod von Schlagzeuger Joey Jordison wird bestimmt auch eine Rolle gespielt haben.
