Verdalack - Force From The Grave

Review von Opa Steve vom 02.08.2025 (1670 mal gelesen)
Verdalack - Force From The Grave Der Adrenalinkick kommt aus Tokyo und hört auf den Namen VERDALACK. "Force From The Grave" ist das Debütalbum des jungen Quintetts, welches erst vor drei Jahren sein erstes Demo in die Szene warf. Der Titel ist natürlich so trve as fuck und kaum eine Metal-Band würde sich trauen, so einen ausgelutschten Slogan zu wählen. Aber wenn man die Mucke so mit Herzblut spielt und aus jeder Pore nach Underground müffelt, dann darf man das. Hier ist Speed Metal mit bösartiger Note angesagt - und VERDALACK sind vielleicht nicht die schnellsten Speeder der Welt, aber ihr Energielevel ist unglaublich. Das verbindende Element der Songs ist neben den gnadenlosen Riffattacken das kraftvoll nach vorn holzende Schlagzeug. Die Snare ballert unentwegt mit viel Resonanz, wie man sie selten im Metal hört. Die wummernde Doublebass sorgt für das nötige Erdbeben. Wenn man 'Blood Eagle' hört, ist man die ersten zwei Minuten einem permanenten Sperrfeuer ausgesetzt, bevor nach einem Break etwas Ruhe für ein Solo einkehrt, welches sogar überraschend viel Melodie hat. Manche Twin-Guitars gehen im undergroundigen Geschepper zwar ein bisschen unter, aber Riffs wie 'Desecrater' sind absolute Metal-Goldware, während 'Final Assault' und 'Force From The Grave' zu den brutalsten Titeln der Scheibe gehören. Erster erinnert in seiner Rumpelei bisschen an frühe BULLDOZER. Tetsu steuert am Mikro dazu übles Proll-Gekotze ab, welches sich mit viel Hall stets im Hintergrund hält.

Das Teil geht steil, glaubt mir und hört mal rein. Und wenn man sich mal durch die Songs skippt, ist dieses ständige BämmBämmBämmBämmBämm der Snaredrum einfach ikonisch. Für mich eine der großen Underground-Hoffnungen im Bereich der gehobenen Härtegrade.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Axehead
02. Heretic Flights
03. Desecrater
04. Blood Eagle
05. Final Assault
06. Force From The Grave
07. Into The Flames
08. Rites Of Hell
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 29:32 Minuten
VÖ: 25.07.2025

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