Scardust - Souls | |
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| Review von derkleinekolibri vom 31.07.2025 (1265 mal gelesen) | |
Seit dem 18. Juli 2025 ist das aktuelle Album "Souls" der in Israel führenden Progressive Symphonic Metal-Band SCARDUST auf dem Markt. Es wird als Meilenstein der Bandgeschichte angepriesen. Das Coverartwork des zehn Titel beinhaltenden Neulings ist schlicht, dennoch durchaus ansprechend.Mit einem guten Gefühl legt man den Silberling auf den kleinen Plattenteller des CD-Players, lässt die Schublade einfahren, liest die Spielzeit (41 Minuten und 44 Sekunden) vom Display ab und drückt schließlich erwartungsvoll die Starttaste. Der erste Eindruck ist noch recht ordentlich, denn die Instrumente spielenden vier Musiker beherrschen diese anstandslos. Noa Gruman, die das Quintett vervollständigt, ist für den Gesang zuständig. Davon mal ganz abgesehen, dass das musikalische Geschehen ein buntes Treiben von Jazz, Progressive Rock und Symphonic Metal ist und zeitweise ein wenig behäbig, gar phlegmatisch klingt, verleiht Noas extraordinäre Stimme dem Ganzen leider nichts Aufwertendes. Ganz im Gegenteil, denn überwiegend wirkt sie aufgesetzt, irgendwie künstlich übersteigert. Die Gute will einfach zu viel, was wiederum dazu führt, dass sich keine wohlwollenden Emotionen beim Zuhören aufbauen können. Selbstverständlich erwartet man im symphonischen Metal-Bereich klassisch klingende Töne, aber legt man gesteigerten Wert darauf, ähnlich wie Montserrat Caballé zu trällern, dann geht das zu Lasten der Musik. Unbestritten hat die junge Dame eine ausdrucksvolle Stimme, das muss man neidlos anerkennen, aber mit ihren vier Mannen erreicht sie zwar mein Gehör, doch meinen Puls kann sie nicht beschleunigen. Zu meinen Vorbehalten dem Gesang gegenüber gesellen sich auch noch welche musikalischer Art: das Treiben streift viel zu oft Jazz und Klassik. Die sehr gute Produktion kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass neun der zehn Titel an mir derart belanglos vorbeigleiten, als würde ich einem MICKIE KRAUSE-Album lauschen. Ein wenig Pluspunkte sammeln können SCARDUST mit dem Titel 'Searing Echoes'. Die zu SUBWAY TO SALLY gehörende, Geige spielende Ally Storch (bürgerlicher Name: Almut Storch) hat hier einen Gastauftritt. Es tut mir in der Seele weh, fünf tüchtigen Musikern ein derartiges Zeugnis auszustellen. Andererseits bin ich sicher, dass meine Meinung kein Alleinstellungsmerkmal hat, sondern ihr da draußen euch selbst ein Bild machen werdet, das durchaus gänzlich anders ausfallen kann. Gesamtwertung: 5.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Long Forgotten Song 02. My Haven 03. RIP 04. Dazzling Darkness 05. Unreachable (Feat. TLV Orchestra) 06. End Of The World 07. Searing Echoes (Feat. Ally Storch) 08. Touch Of Life I - In Your Eyes (Feat. Ross Jennings) 09. Touch Of Life II - Dance Of Creation 10. Touch Of Life III - King Of Insanity (Feat. Ross Jennings) | Band Website: scardust.co/ Medium: CD Spieldauer: 41:44 Minuten VÖ: 18.07.2025 |
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Seit dem 18. Juli 2025 ist das aktuelle Album "Souls" der in Israel führenden Progressive Symphonic Metal-Band SCARDUST auf dem Markt. Es wird als Meilenstein der Bandgeschichte angepriesen. Das Coverartwork des zehn Titel beinhaltenden Neulings ist schlicht, dennoch durchaus ansprechend.
