Grin - Acid Gods | |
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| Review von Damage Case vom 24.06.2025 (10576 mal gelesen) | |
Die Eheleute Sabine und Jan Oberg, auch gemeinsam bei den ebenfalls in der Noise-/Stoner-/Sludge-/Doom-Gemengelage ansässigen EARTH SHIP tätig, veröffentlichen nicht einmal eineinhalb Jahre nach dem Vorgänger "Hush" ihr fünftes Album "Acid Gods". Wie auch MANTAR sind GRIN ein Zwei-Personen-Projekt mit extrem basischem, minimalistischem Sound, der im Vergleich zum 2024er Vorgänger nochmals eine Stufe reduzierter und fokussierter wirkt. Wie die beiden Bremer/Wahlfloridianer drückt das Duo einen massiv fetten Sound aus den Boxen, der keine Schnörkel zulässt und keine Mätzchen verzeiht. Der große Unterschied der beiden Bands besteht darin, dass MANTAR zwei Saiten mehr spielen, denn Sabine zupft bei GRIN lediglich Bass. Das reduziert die musikalischen Möglichkeiten nochmals. Das fasst Sound und Qualität dann auch ziemlich gut zusammen, denn GRIN sind auch etwa vier Sechstel so spannend wie MANTAR.Fazit: Für Fans von MANTAR, THE MELVINS oder EYEHATEGOD im Speziellen und schleppend-fiesem Sludge im Allgemeinen bietet das Duo ordentliche Kost, die live mit Sicherheit noch einen Tick hypnotischer rüberkommt. Alle Songs haben ihr gewisses Etwas, hier ist der verwaschene Sound der Star, der keinen Song abfallen lässt. Dafür gibts aber auch keine Hits. So fällt "Acid Gods" knapp gut aus, eigentlich eine gefühlte "7". Anspieltipps: 'Nocturno' wirkt wie eine gemächliche Walze, hat jedoch zermürbende Leberhakendrums zu bieten. 'Drag Me Down' überrascht mit etwas, das mit etwas Fantasie wie eine Melodie klingt. 'Crystals' ist beinahe so etwas wie ein Rock-Song, bis ihm gen Ende die Puste ausgeht und er den Hörer am Kragen zur Tür rauszerrt. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Black Dye 02. Nocturno 03. Drag Me Down 04. Beneath The Altar 05. Crystals 06. Unshut 07. Slivers 08. Wild Eyes 09. Nebulas 10. Heavy Dew | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 37:18 Minuten VÖ: 30.05.2025 |
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Die Eheleute Sabine und Jan Oberg, auch gemeinsam bei den ebenfalls in der Noise-/Stoner-/Sludge-/Doom-Gemengelage ansässigen EARTH SHIP tätig, veröffentlichen nicht einmal eineinhalb Jahre nach dem Vorgänger "Hush" ihr fünftes Album "Acid Gods". Wie auch MANTAR sind GRIN ein Zwei-Personen-Projekt mit extrem basischem, minimalistischem Sound, der im Vergleich zum 2024er Vorgänger nochmals eine Stufe reduzierter und fokussierter wirkt. Wie die beiden Bremer/Wahlfloridianer drückt das Duo einen massiv fetten Sound aus den Boxen, der keine Schnörkel zulässt und keine Mätzchen verzeiht. Der große Unterschied der beiden Bands besteht darin, dass MANTAR zwei Saiten mehr spielen, denn Sabine zupft bei GRIN lediglich Bass. Das reduziert die musikalischen Möglichkeiten nochmals. Das fasst Sound und Qualität dann auch ziemlich gut zusammen, denn GRIN sind auch etwa vier Sechstel so spannend wie MANTAR.
