Black Mynah - Worried 'Bout Madame | |
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| Review von Opa Steve vom 22.06.2025 (12204 mal gelesen) | |
Der Noise Rock von BLACK MYNAH, hinter denen Joanna Kucharska steckt, ist eine merkwürdige Sache. Oft ziemlich soft, der Gesang meist verträumt. Shoegaze ist mit Sicherheit ein Genre, welches hier als Einfluss genannt werden muss, genauso wie Indie Rock. Aber der Noise besteht vor allem aus eher selten krachigen Gitarren, der Rock steckt genauso zurück. Vielmehr klingt man unbequem, aber dies weder durch Härte oder Dissonanz. Im Gegenteil - die Musik ist oft schon minimalistisch, roh, aber dennoch provokant entspannend. Die manchmal eierigen Sounds erinnern an DAISY CHAINSAW, ohne aber deren Durchgeknalltheit zu erreichen. Auch hätten dem Projekt etwas mehr Gothic-Elemente, wie sie zum Beispiel auf TRUE MOONs Debütalbum eingewoben wurden, gut zu Gesicht gestanden. So aber bleibt das Gefühl, dass hier einfach mit Gewalt Unangepasstheit als Kunstform verkauft werden soll, ohne dass es wirklich überzeugt. Vielleicht verstehe ich die Essenz dieser Musik aber auch gar nicht. Da das Material für ein Metal-Magazin nicht so wirklich zielgruppenorientiert ist, ergeht die Bewertung neutral - nämlich ohne Bewertung.
- ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Colleen 02. Silence 03. Damaged Goods 04. Float 05. Worried 'bout Madame 06. Blue Moon 07. The Rite 08. Looking At You, Kid | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 34:42 Minuten VÖ: 23.05.2025 |
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Der Noise Rock von BLACK MYNAH, hinter denen Joanna Kucharska steckt, ist eine merkwürdige Sache. Oft ziemlich soft, der Gesang meist verträumt. Shoegaze ist mit Sicherheit ein Genre, welches hier als Einfluss genannt werden muss, genauso wie Indie Rock. Aber der Noise besteht vor allem aus eher selten krachigen Gitarren, der Rock steckt genauso zurück. Vielmehr klingt man unbequem, aber dies weder durch Härte oder Dissonanz. Im Gegenteil - die Musik ist oft schon minimalistisch, roh, aber dennoch provokant entspannend. Die manchmal eierigen Sounds erinnern an DAISY CHAINSAW, ohne aber deren Durchgeknalltheit zu erreichen. Auch hätten dem Projekt etwas mehr Gothic-Elemente, wie sie zum Beispiel auf TRUE MOONs Debütalbum eingewoben wurden, gut zu Gesicht gestanden. So aber bleibt das Gefühl, dass hier einfach mit Gewalt Unangepasstheit als Kunstform verkauft werden soll, ohne dass es wirklich überzeugt. Vielleicht verstehe ich die Essenz dieser Musik aber auch gar nicht. Da das Material für ein Metal-Magazin nicht so wirklich zielgruppenorientiert ist, ergeht die Bewertung neutral - nämlich ohne Bewertung.
