Bleed From Within - Zenith | |
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| Review von Eddieson vom 03.04.2025 (16320 mal gelesen) | |
Stillstand ist Rückschritt. Nach diesem Motto gehen die Schotten seit 2009 gefühlt jedes Album an und auch mit ihrem aktuellen und siebten Album verhält es sich nicht anders. Immer wieder werden neue Sachen ausprobiert, neue und kleine Facetten in die Songs eingebaut, sodass bloß keine Eintönigkeit aufkommt. Für das neue Album bedeutet das mehr Dynamik, mehr Energie. Das macht sich direkt bei dem Opener 'Violent Nature' bemerkbar und zieht sich auch in den zweiten Track 'In Place Of Your Halo', der mit voller Wucht zuschlägt. BLEED FROM WITHIN kommen in den Songs immer sofort auf den Punkt und schaffen es, eine gute Verbindung zwischen Melodie und gewohnter Härte herzustellen, dies zeigt sich besonders in einem Song wie 'Hope In Hell'. Auch scheinen sich die Schotten etwas mehr Gedanken beim Songwriting gemacht zu haben. Die Songs wirken durchdachter und etwas strukturierter als auf den Vorgängeralbum, was "Zenith" natürlich sehr guttut. Dass es hier die typischen BLEED FROM WITHIN-Trademarks weiterhin gibt, ist ja selbstverständlich. Die Wut ist geblieben, die fiesen Breakdowns ebenso, ein paar Elemente, wie zum Beispiel der Dudelsack bei 'In Place Of Your Halo' oder der Frauengesang im Hintergrund beim Titeltrack, lockern die Sache aber immer wieder etwas auf. Das stampfende 'God Complex' strapaziert die Nackenmuskeln bis zum Maximum, 'Dying Sun' kommt extrem düster und 'Immortal Desire' dient als kleiner Ruhepol auf dem Album. Zwar fällt das Album zum Ende hin etwas ab, soll heißen, dass die prägnanten Songs zwar ausbleiben, das Album allerdings nichts an seiner Energie verliert. Am Ende des Tages ist "Zenith" aber ein starkes Album geworden, welches viele Facetten bietet, eine Menge Energie entlädt und dadurch eine starke Dynamik entwickelt. Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Violent Nature 02. In Place Of Your Halo 03. Zenith 04. God Complex 05. A Hope In Hell 06. Dying Sun 07. Immortal Desire (Feat. Brann Dailor) 08. Chained To Hate 09. Known By No Name 10. Hands Of Sin (Feat. Josh Middleton) 11. Edge Of Infinity | Band Website: www.facebook.com/bleedfromwithinband/ Medium: CD, LP Spieldauer: 47:16 Minuten VÖ: 04.04.2025 |
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Stillstand ist Rückschritt. Nach diesem Motto gehen die Schotten seit 2009 gefühlt jedes Album an und auch mit ihrem aktuellen und siebten Album verhält es sich nicht anders. Immer wieder werden neue Sachen ausprobiert, neue und kleine Facetten in die Songs eingebaut, sodass bloß keine Eintönigkeit aufkommt. Für das neue Album bedeutet das mehr Dynamik, mehr Energie. Das macht sich direkt bei dem Opener 'Violent Nature' bemerkbar und zieht sich auch in den zweiten Track 'In Place Of Your Halo', der mit voller Wucht zuschlägt. BLEED FROM WITHIN kommen in den Songs immer sofort auf den Punkt und schaffen es, eine gute Verbindung zwischen Melodie und gewohnter Härte herzustellen, dies zeigt sich besonders in einem Song wie 'Hope In Hell'.

