Godslave - Champions | |
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| Review von Paddel vom 19.03.2025 (12626 mal gelesen) | |
Die sympathischen Thrasher aus dem Saarland feiern den 15. Geburtstag von GODSLAVE. Die Jungs veröffentlichen allerdings kein neues Songmaterial. Sie würdigen ihre musikalischen Champions, welche auch schon im Albumtitel Erwähnung finden, mit 20 Cover-Versionen. Die üppige Tracklist ist eine Wundertüte: Nu Metal (LIMP BIZKIT), Classic Heavy Metal (JUDAS PRIEST, ICED EARTH), Groove Metal (TRIVIUM), Punk (PENNYWISE) ... UND David Hasselhoff. Die Saarländer haben aber nicht einfach nur die größten Hits ihrer Lieblings-Bands gecovert. Die Songauswahl scheint sehr persönlich zu sein. Ein JUDAS PRIEST-Tribute ist zwar keine Überraschung, aber die Band hat mit 'Hard As Iron' einen Song von "Ram It Down" gewählt - eine Platte, welche nicht unbedingt als Fan Favorite in die Geschichte von JUDAS PRIEST eingegangen ist. Die Stimmfarbe von Slavegrunter passt meiner Meinung nach besonders gut auf die Punk-Songs ('Land Of The Free' von PENNYWISE und 'Cool To Hate' von THE OFFSPRING), aber es gibt zwei Musikstücke, welche ganz besonders von der GODSLAVE-Behandlung profitieren: 'Stay Hungry' (TWISTED SISTER) und 'Night Rocker' (David "The Hoff" Hasselhoff). Während die neue Interpretation von "Stay Hungry" nun für eine treibende und motivierende Trainingsmontage in den Rocky-Filmen verwendet werden kann, kann die Hasselhoff-Nummer auf den kommenden Touren sogar gut und gerne als Zugabe gespielt werden. Das Original klingt schon ziemlich dünn und die flache Produktion konnte mich auch nicht gerade überzeugen. Die GODSLAVE-Interpretation ist dafür eine echte Hard Rock-Hymne - für mich der beste Song der Platte. Für eine Bewertung fehlt mir bei einem Tribute-Album die Grundlage, aber "Champions" ist ein kurzweiliges Vergnügen - die 66 Minuten Spielzeit fühlen sich kürzer an. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Full Nelson 02. To The Rats 03. Carrie White 04. Nepenthe 05. Dont call Me white 06. Überslasher Pt. 2 07. Rain 08. Hard as Iron 09. Land of the Free 10. Stay hungry 11. Stormrider 12. Totmann 13. Nightrocker 14. Nails in Me deep 15. Cool to hate 16. Sucker 17. Choke Hold 18. Rocky 19. Überslasher Pt. 4 20. Seelentherapie | Band Website: www.godslave.de Medium: CD Spieldauer: 66:00 Minuten VÖ: 14.03.2025 |
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Die sympathischen Thrasher aus dem Saarland feiern den 15. Geburtstag von GODSLAVE. Die Jungs veröffentlichen allerdings kein neues Songmaterial. Sie würdigen ihre musikalischen Champions, welche auch schon im Albumtitel Erwähnung finden, mit 20 Cover-Versionen. Die üppige Tracklist ist eine Wundertüte: Nu Metal (LIMP BIZKIT), Classic Heavy Metal (JUDAS PRIEST, ICED EARTH), Groove Metal (TRIVIUM), Punk (PENNYWISE) ... UND David Hasselhoff. Die Saarländer haben aber nicht einfach nur die größten Hits ihrer Lieblings-Bands gecovert. Die Songauswahl scheint sehr persönlich zu sein. Ein JUDAS PRIEST-Tribute ist zwar keine Überraschung, aber die Band hat mit 'Hard As Iron' einen Song von "Ram It Down" gewählt - eine Platte, welche nicht unbedingt als Fan Favorite in die Geschichte von JUDAS PRIEST eingegangen ist. Die Stimmfarbe von Slavegrunter passt meiner Meinung nach besonders gut auf die Punk-Songs ('Land Of The Free' von PENNYWISE und 'Cool To Hate' von THE OFFSPRING), aber es gibt zwei Musikstücke, welche ganz besonders von der GODSLAVE-Behandlung profitieren: 'Stay Hungry' (TWISTED SISTER) und 'Night Rocker' (David "The Hoff" Hasselhoff). Während die neue Interpretation von "Stay Hungry" nun für eine treibende und motivierende Trainingsmontage in den Rocky-Filmen verwendet werden kann, kann die Hasselhoff-Nummer auf den kommenden Touren sogar gut und gerne als Zugabe gespielt werden. Das Original klingt schon ziemlich dünn und die flache Produktion konnte mich auch nicht gerade überzeugen. Die GODSLAVE-Interpretation ist dafür eine echte Hard Rock-Hymne - für mich der beste Song der Platte. 
