Chris Harms - 1980 | |
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| Review von Eddieson vom 27.02.2025 (22663 mal gelesen) | |
Mit "1980" erfüllt sich LORD OF THE LOST-Fronter Chris Harms einen langersehnten Wunsch: Sein eigenes Soloalbum, was musikalisch fernab seiner Hauptband klingt. Und so nimmt uns Chris mit auf eine musikalische Reise 40 Jahre zurück in der Zeit. In die Zeit der Fönfrisuren, Schulterpolster und Neonfarben. In das musikalische Jahrzehnt des Synth Pop, dem auch Harms auf "1980" huldigt. Alles etwas düster gehalten, kommen einem natürlich Bands, wie DEPECHE MODE, CAMOUFLAGE oder auch A-HA in den Sinn, während "1980" läuft. Die charismatische Stimme von Chris Harms fügt sich wunderbar in die Songs ein. Wie auch in den Achtzigern verbergen sich hinter fröhlichen Melodien aber ab und zu ernsthafte Texte. Tempomäßig geht es von Uptempo-Nummern wie 'Parallax' zu getragenen und melancholischen Balladen wie 'Past Pain'.'Madonna Of The Night' erhält Unterstützung von Sven Friedrich von SOLAR FAKE und Ronan Harris von VNV NATION gibt sich bei 'The Grey Machines' die Ehre, beide passen sich gut den Songs an. "1980" ist absolut kein Metalalbum. "1980" ist eine Hommage an das bunte Jahrzehnt. Chris Harms erschafft mit seinem Soloalbum ein authentisches Werk, welches auch vor gut 40 Jahren hätte entstehen könnte. Sehr sauber, sehr vielschichtig, sehr echt. Wer also auf Synth Pop abfährt und diesen in einem modernen Soundgewand hören möchte, kann mit "1980" nichts falsch machen. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. I Love You 02. She Called Me Diaval 03. Somewhere Between Heaven And Armageddon 04. Missed Call 05. Madonna Of The Night (feat. Sven Friedrich) 06. Lunamor 07. Parallax 08. Past Pain 09. The Grey Machines (feat. Ronan Harris) 10. Vagueness Of Faith 11. May This Be Your Last Battlefield | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 48:33 Minuten VÖ: 07.02.2025 |
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Mit "1980" erfüllt sich LORD OF THE LOST-Fronter Chris Harms einen langersehnten Wunsch: Sein eigenes Soloalbum, was musikalisch fernab seiner Hauptband klingt. Und so nimmt uns Chris mit auf eine musikalische Reise 40 Jahre zurück in der Zeit. In die Zeit der Fönfrisuren, Schulterpolster und Neonfarben. In das musikalische Jahrzehnt des Synth Pop, dem auch Harms auf "1980" huldigt. Alles etwas düster gehalten, kommen einem natürlich Bands, wie DEPECHE MODE, CAMOUFLAGE oder auch A-HA in den Sinn, während "1980" läuft. Die charismatische Stimme von Chris Harms fügt sich wunderbar in die Songs ein. Wie auch in den Achtzigern verbergen sich hinter fröhlichen Melodien aber ab und zu ernsthafte Texte. Tempomäßig geht es von Uptempo-Nummern wie 'Parallax' zu getragenen und melancholischen Balladen wie 'Past Pain'.
