Serenity In Murder - Timeless Reverie | |
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| Review von Eddieson vom 25.02.2025 (23510 mal gelesen) | |
Seit 10 Jahren sind die Japaner SERENITY IN MURDER nun auch schon unterwegs. Mir sind sie trotz der 10 Jahre und der bisherigen vier Alben völlig unbekannt. Mag sein, dass sie in Japan eine größere Nummer sind, das mag ich nicht beurteilen, hier sind sie mir aber noch nicht großartig untergekommen. Verschrieben haben sich die vier Jungs und das Mädel am Mikro dem melodischen/symphonischen Death und Black Metal. Man kann sich das hier so ein bisschen wie ARCH ENENMY auf Symphonic vorstellen. Und genau da liegt auch das Problem. Der symphonische Anteil ist auf "Time Reveries" extrem hoch. So hoch, dass die Songs viel zu überladen wirken. SERENITY IN MURDER bringen viel gute Ideen. Die Chöre bei 'Blue Roses Gracefully Fall', darunter dicke Nackenbrecher-Riffs, das klingt sehr fett. Wenn dann aber noch hier und da elektronische Parts wie bei 'Matrix' eingebaut werden, ist es einfach zu viel, auch wenn es nur kurz ist.Rein technisch ist das schon gut, was SERENITY IN MURDER hier abliefern, doch manchmal ist weniger mehr. Klar, die Songs sind wuchtig, knallen ordentlich. Vor allem Sängerin Ayumu, die ja erst seit 2020 dabei ist, hat eine ordentliche Röhre, auch wenn hier ein paar Effekte zu viel drübergelegt wurden. Am Ende des Tages muss man aber sagen, dass SERENITY IN MURDER mit "Timeless Reverie" etwas zu ambitioniert an die Sache gegangen sind. Hier täte es wirklich gut, wieder einen Schritt zurückzugehen. Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. God Forsaken 02. Matrix 03. Blue Roses Gracefully Fall 04. And The World Awake 05. Never Difiled 06. A Dance Of Sorrow 07. The Flames Ablaze 08. Revolt 09. Past: Timeless Reverie 10. Noticed This Is The Betrayal (2025) 11. Hope: Timeless Reverie | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 41:33 Minuten VÖ: 28.02.2025 |
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Seit 10 Jahren sind die Japaner SERENITY IN MURDER nun auch schon unterwegs. Mir sind sie trotz der 10 Jahre und der bisherigen vier Alben völlig unbekannt. Mag sein, dass sie in Japan eine größere Nummer sind, das mag ich nicht beurteilen, hier sind sie mir aber noch nicht großartig untergekommen. Verschrieben haben sich die vier Jungs und das Mädel am Mikro dem melodischen/symphonischen Death und Black Metal. Man kann sich das hier so ein bisschen wie ARCH ENENMY auf Symphonic vorstellen. Und genau da liegt auch das Problem. Der symphonische Anteil ist auf "Time Reveries" extrem hoch. So hoch, dass die Songs viel zu überladen wirken. SERENITY IN MURDER bringen viel gute Ideen. Die Chöre bei 'Blue Roses Gracefully Fall', darunter dicke Nackenbrecher-Riffs, das klingt sehr fett. Wenn dann aber noch hier und da elektronische Parts wie bei 'Matrix' eingebaut werden, ist es einfach zu viel, auch wenn es nur kurz ist.
