Stryper - The Final Battle

Review von RJ vom 17.11.2022 (197 mal gelesen)
Stryper - The Final Battle Ich habe STRYPER eigentlich bis zur Hochphase ihrer größten Erfolge begleitet und gestehe, dass ich Songs wie 'Free', 'Always There For You' und insbesondere 'Honestly' abgefeiert habe. Irgendwie hatte ich dann aber auch das Gefühl, dass die gemeinsame Zeit von STRYPER und mir dann auch vorbei war. Folglich verlor ich STRYPER aus den Augen, bekam aber noch mit, dass die Band nach einer Pause ihren Weg fortgesetzt hat. Das neue Album war dann die Initialzündung, dass ich mich mal wieder mit den Amis, die auch als Bibelwerfer bezeichnet werden, beschäftige.

Mit gesundheitlichen Widrigkeiten hatten Oz Fox und Michael Sweet in der Vergangenheit zu kämpfen gehabt, was neben den pandemischen Auswirkungen auch noch eine persönliche Betroffenheit der Band zur Folge hatte. Dennoch hat man sich trotz der gravierenden Herausforderungen nicht unterkriegen lassen und ist den Weg konsequent weitergegangen.

Herausgekommen ist das vierzehnte Album der Band, dem man mit "The Final Battle" einen bedeutungsschwangeren Titel verpasst hat. Klar, die Herrschaften sind auch schon etwas in die Jahre gekommen und so langsam muss man auch mal einen Gedanken an die Rente verschwenden. So ganz wird aber, auch wenn "The Final Battle" wirklich das letzte Album sein sollte, doch noch nicht Schluss sein. Über Crowdfunding versucht man nämlich derzeit das Geld zusammen zu bekommen, um die Geschichte der Band in bewegten Bildern zu veröffentlichen.

Doch was hat sich in Sachen STRYPER in den letzten Jahren so getan? Nun, sie sind unbestritten heavier, ohne ihren catchy-Faktor zu verlieren. Dieses klebrige Balladenhafte hat man zum Glück abgelegt, wie auch 'Near' den Beweis liefert. Ansonsten kommen die Jungs auf dem Album gut aus den Boxen und legen mit 'Transgressor' und 'See No Evil, Hear No Evil' verheißungsvoll los. In der Folge bleiben sich STRYPER treu und agieren im gewohnten bandeigenen Stil, die die für die Amis typischen und hymnisch angelegten Chorus-Passagen stets mit im Gepäck haben. Irgendwie hat sich das Konzept, wenn nicht schon damals, dann aber doch jetzt ausgelutscht, sodass das Album keine größeren Überraschungen zu bieten hat.

Erfolg ist, wie "The Final Battle" zeigt, vergänglich und nicht auf ewig reproduzierbar, es sei denn man heißt PINK oder ED SHEERAN. Es wird Zeit, heavy "Good Bye" zu sagen und den Staffelstab an eine Band weiterzureichen, die ihrerseits die Botschaften des "himmlischen Metals" verkünden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Transgressor
02. See No Evil, Hear No Evil
03. Same Old Story
04. Heart & Soul
05. Near
06. Out, Up & In
07. Rise To The Call
08. The Way, The Truth, The Life
09. No Rest For Wicked
10. Till Death Do Us Part
11. Ashes To Ashes
Band Website: www.stryper.com
Medium: CD
Spieldauer: 46:28 Minuten
VÖ: 21.10.2022

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