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Empress - Fateweaver

Review von derkleinekolibri vom 13.09.2022 (279 mal gelesen)
Empress - Fateweaver Die 2018 gegründete Combo EMPRESS aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat ihr Hauptaugenmerk glücklicherweise auf die musikalische Produktion ihres Erstlingswerks "Fateweaver" gelegt. Dabei dreht sich alles um Songwriter, Gitarrist und Mastermind Vlad Khavin, der bereits 2000 mit ETHERIA den Song 'Eyes Of A Stranger' für ein QUEENSRŸCHE-Tributalbum beisteuerte, und um die in klassischem Gesang ausgebildete Barbara Blackthorne, die mit ihrem Sopran so manches Härchen zum Stehen bringen dürfte. Das Mixen und Mastern überließ man den gefühlvollen Händen des Schweden Dan Swanö, der bereits durch seine Arbeit für BLOODBATH, HYPOCRISY und HEAVEN SHALL BURN bewiesen hatte, dass er außergewöhnliches Talent und Fingerspitzengefühl besitzt.

Als Symphonic Power Metal beschreibt das Quintett selbst seinen Sound, den es kreiert hat. Besonders experimentierfreudig waren sie dabei allerdings nicht, verlassen sie doch die sicheren Pfade ähnlicher Produktionen nicht, von denen es etliche gibt. Allerdings neigen sie auch zu keinerlei Übertreibungen, übermäßige Härte versuchen sie genausowenig zu verbreiten wie übertriebene Schnelligkeit. Beides würde auch ihre Kompositionen beschädigen. Für eine Überraschung sorgt schließlich etwas gänzlich anderes: Plötzlich wird gegrowlt, und das sogar richtig gut. Stilsicher handhaben die Musiker ihre Instrumente und verleihen sämtlichen Songs eine gewisse Atmosphäre, die von Anfang bis Ende anhält.

Einige Szenebeobachter sagen EMPRESS eine ähnlich große Zukunft wie EPICA, LEAVES' EYES, NIGHTWISH oder WITHIN TEMPTATION voraus. Um in diese Gefilde zu gelangen, werden die Fünf noch ein wenig an sich arbeiten müssen. An Talent mangelt es ihnen jedenfalls nicht. Wenn sie es schaffen, ein klein wenig mehr Abwechslung in ihre Musik zu bringen, hätten sie die schwierigste Hürde schon mal genommen. Und bitte, ihr Lieben: Sucht euch einen anderen Grafiker! Mit solch einem Artwork vergrault ihr jene Käufergruppe, die in allererster Linie aufs Cover schaut. Einen Preis wird die Band keinesfalls dafür einheimsen (höchstens einen wie die Goldene Himbeere in Amerika, die alljährlich für die schlechtesten Filme verliehen wird).

Gerne würde ich in ein oder zwei Jahren an dieser Stelle von einem zweiten EMPRESS-Album berichten, dessen Aufmachung eine deutlich bessere ist. Der musikalische Inhalt sollte ein noch stärkerer und vor allem abwechslungsreicherer sein, dann wäre der Weg frei, um irgendwann an der Spitze des Genres mitzumischen. Das wird aber nur gelingen, wenn wir EMPRESS und ihrem Debütalbum "Fateweaver" eine Chance geben. Die Band hat es verdient, gehört zu werden. Ihr wisst also, was zu tun ist.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Legion
02. Beyond The Sleep
03. Chimera
04. The Fall Of Kingdoms
05. Black Arcana
06. Monarch
07. Into The Grey
08. Immortelle
09. Eventide
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:47 Minuten
VÖ: 19.08.2022

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13.09.2022 Fateweaver(7.5/10) von derkleinekolibri

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