Banner, 300 x 250, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Area 53 Festival 2022

Wacken Open Air 2022

Escarnium - Dysthymia

Review von Schankwirt Arnie vom 05.09.2022 (388 mal gelesen)
Escarnium - Dysthymia Die brasilianische Band ESCARNIUM meldet sich nach nunmehr sechs Jahren der Stille wieder zurück auf die Death Metal-Bildfläche und hat mit ''Dysthymia'' eine Scheibe im Gepäck, die sich nicht nur sehr gut hören lässt, sondern durch das höchst interessante Cover-Artwork auch dementsprechend sehen lassen kann. Aufgenommen wurde die Scheibe im Januar 2022. Für Edit, Mix und Mastering ist Caleb Bingham vom Nightmare Sound Studio in Gröningen, Holland, verantwortlich, der hier eine wirklich gute Arbeit geleistet hat. Durchgehend bieten die sechs Songs auf der Platte einen fetten, basslastigen Sound, der mit allerlei Modulationseffekten an den wichtigen Stellen der Songs verfeinert wird. Hier wird deutlich empfohlen, ''Dysthymia'' mit Kopfhörern zu hören, um genau diese Effekte direkt in den Gehörgang gleiten zu lassen.

Der Opener 'Inglorious Demise' beginnt in moderatem Tempo und wechselt bereits nach 20 Sekunden in ein fantastisches Death Metal-Geballer, das sich von vorne bis hinten durch das gesamte Album scheppert und immer wieder durch ruhigere, sowohl melodische als auch dissonante Parts, abwechselt. Zeitweise erinnert das Songwriting an das im Jahre 2017 erschienene BELPHEGOR-Album ''Totenritual''. Ob ESCARNIUM von genau diesem Werk beeinflusst wurden, kann nicht beurteilt werden. Tut aber auch nichts zur Sache, weil ''Dysthymia'' so oder so eine eigenständige Produktion ist, die man von vorne bis hinten, ohne wenn und aber, am Stück durchhören kann. Besonders hervorzuheben sind die melodisch nach vorne treibenden Songs 'Anguish Ad Nauseum' und der Titeltrack 'Dysthymia', die zusammen genommen den Höhepunkt der CD erreichen.

Abgerundet wird ''Dysthymia'' mit dem 'Into The Grave'-Cover von GRAVE aus dem Jahr 1991. Auch hier hat die Band um Victor Elian alle Register gezogen und eine durchaus gelungene Cover-Version mit starkem, basslastigen Sound geschaffen.

Als Fazit kann man sagen: Wer auf ordentlich Geschepper á la BELPHEGOR steht, kommt hier genau auf seine Kosten und wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Inglorious Demise
02. Far Beyond Primitive
03. Deluged In Miasma
04. Anguish Ad Nauseum
05. Dysthymia
06. Into The Grave (GRAVE Cover)
Band Website: https://escarnium.bandcamp.com
Medium: CD, LP, Digital
Spieldauer: 29:11 Minuten
VÖ: 09.09.2022

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Die Scheibe kann was! und Geschepper ist sowieso nie verkehrt. Ich würde Escarnium allerdings Belphegor jederzeit vorziehen.
(06.09.2022 von Trümmerfan)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

05.09.2022 Dysthymia(9.0/10) von Schankwirt Arnie

14.10.2016 Interitus(9.0/10) von Akhanarit

Interviews

23.02.2017 von Akhanarit

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!
Banner, 160 x 600, mit Claim