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The Halo Effect - Days Of The Lost

Review von Eddieson vom 11.08.2022 (1078 mal gelesen)
The Halo Effect - Days Of The Lost Was gibt es geileres als mit ein paar alten Freunden die Musik zu machen, die man mag und mit der damals alles angefangen hat? Eigentlich nicht viel. Das dachten sich wohl auch Mikael Stanne (voc), Niclas Engelin (Git), Jesper Strömblad (Git), Peter Iwers (Bass) und Daniel Svensson (Dr) im Jahr 2022, das Jahr, in dem die Welt pandemiebedingt zum Stillstand gezwungen wurde. Alle beteiligten Musiker sind Pioniere in der Göteborg-Szene, waren sie doch maßgeblich an der Entstehung des melodischen Death Metals der Göteborg-Schule beteiligt und schrieben sowohl mit IN FLAMES, als auch DARK TRANQUILITY Geschichte.

Die Initialzündung zum Start von THE HALO EFFECT war, musikalisch zurück zu den Anfängen der 90er zu gehen, dahin wo bei den Musikern alles angefangen hat und dazu die Erfahrung von heute als gestandener Musiker einfließen zu lassen. Und das gelingt der Band - wie eigentlich nicht anders zu erwarten - auf eine fantastische Art und Weise. Dabei legten sie den Fokus darauf, zu tun worauf sie Bock hatten und sich nicht von ihrer Umwelt und ihren aktuellen musikalischen Tätigkeiten beeinflussen zu lassen. Natürlich klingt "Days Of The Lost" nicht wie der logische Nachfolger von "The Jester Race", dazu haben die heutigen Musiker in den letzten 30 Jahren einfach zu viel Erfahrung gesammelt. Und das macht sich gleich beim Opener und der ersten Single 'Shadowminds' bemerkbar: Eigentlich hätte der Song auch gut auf eines der DARK TRANQUILITY-Alben gepasst, was natürlich nicht zuletzt an Mikaels Stimme liegt. Dass THE HALO EFFECT aber auch nach IN FLAMES klingen, liegt natürlich in der Natur der Sache, und so lässt gleich der Titelsong Erinnerungen an IN FLAMES Mitte der 2000er - als sie mit "Come Clarity" große Erfolge feierten - wach werden. 'The Needles End' fährt dann mit einer prägnanten Melodie auf, während 'Conditional' straight auf den Punkt kommt.

Beim wuchtigen 'In Broken Trust' packt Stanne dann erstmals seinen cleanen Gesang aus. Insgesamt hat der Song einen schönen Drive, der den zweiten Teil des Albums schön einleitet. 'Gateways' kann vor allem durch seinen dramatischen Aufbau punkten, und 'A Truth Worth Lying For' wird in erster Linie durch den Refrain, den Stanne hier zaubert, zu einem Highlight. Doch auch danach fällt das Album keineswegs ab. Gute Laune gibt es mit 'Feel What I Believe', und Matt Heafy (TRIVIUM) hilft bei 'Last Of Our Kind' aus, der nicht zuletzt wegen des Streicher-Intros an AT THE GATES erinnert. 'The Most Alone' nimmt dann nochmal etwas Fahrt raus und bringt das Album auf ruhigen Bahnen ins Ziel.

Es mag ein Zufall sein, dass IN FLAMES jüngst zwei Singles veröffentlichten, die auch wieder mehr "back to the roots" gehen, vielleicht haben THE HALO EFFECT aber auch unbewusst einen Teil dazu beigetragen, jedenfalls wird "Days Of The Lost" doch noch für einiges Aufsehen sorgen ... und das zu Recht.



Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Shadowminds
02. Days Of The Lost
03. The Needles End
04. Conditional
05. In Broken Trust
06. Gateways
07. A Truth Worth Lying For
08. Feel What I Believe
09. Last Of Our Kind
10. The Most Alone
Band Website: www.thehaloeffect.band
Medium: CD, LP
Spieldauer: 40:48 Minuten
VÖ: 12.08.2022

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11.08.2022 Days Of The Lost(8.5/10) von Eddieson

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