Banner, 300 x 250, mit Claim


Belphegor - The Devils

Review von Eddieson vom 01.08.2022 (1254 mal gelesen)
Belphegor - The Devils Ungewöhnlich lange haben sich BELPHEGOR zwischen "Totenritual" und "The Devils" Zeit gelassen. Satte fünf Jahre sind verstrichen seit dem letzten Album. Doch man muss sagen, dass die Pause der Band hörbar gut getan hat. Nach 30 Jahren und einem Veröffentlichungsrhythmus von ein bis zwei Jahren droht man in der Stagnation stecken zu bleiben, doch mit "The Devils" kriegen die Österreicher nochmal die Kurve und veröffentlichen ein granatenstarkes Album. Nicht nur, dass man hier vom dicken und glasklaren Sound überwalzt wird, auch haben Helmut und Kollegen Wert auf jede Menge Abwechslung gelegt und schlagen natürlich wieder die Brücke zwischen Black und Death Metal.

Das Album startet mit dem Titeltrack, der sich tempomäßig im oberen Midtempo aufhält und neben schneidenden Riffs auch wunderbar groovendes Schlagzeug auffährt. 'Totentanz - Dance Macabre' zeigt dann die reine und starke Black Metal-Seite von BELPHEGOR. Rasend schnell, schneidend und eiskalt knallt einem der Song um die Ohren. Als Highlight ist 'Glorifizierung Des Teufels' an dritter Stelle gesetzt. Ein epischer, fast schon hymnenhafter Song, bei dem nicht nur - wie üblich - Englisch und Deutsch als Sprache eingesetzt werden, sondern auch Latein! Langsam bahnt sich der Song den Weg durch die Ohren getrieben von Melodie und stellenweise cleanen Gitarren. 'Damnation - Höllensturz' ist dann wieder schneidende BELPHEGOR-Kost, die vor allem durch den kurzen, leicht orientalisch angehauchten Part gegen Ende sehr interessant wird.

Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: Das hoch melodische, fast schon apokalyptische 'Virtus Asinaria - Prayer' ist zwar simpel gehalten, kann aber genau deswegen punkten. Das Riff ist so dermaßen einprägsam, dazu das stampfende Schlagzeug, der rituale Gesang und schon ist eine schwarz glänzende Perle geschrieben. Dass der Black Metal nicht zu kurz kommen soll, zeigt sich mit 'Kingdom Of Cold Flesh', einem erneuten kurz gehaltenen Knallersong. Nach dem outromäßigen 'Creature Of Fire' folgt noch mit 'Blackest Sabbath 1997' ein Medlay aus 'Blackest Ecstasy' und 'Blutsabbath', welches sich im neuen Soundgewand perfekt in das Album einfügt.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Devils
02. Totentanz - Dance Mcabre
03. Glorifizierung Des Teufels
04. Damnation - Hoellensturz
05. Virtus Asinaria - Prayer
06. Kingdom Of Cold Flesh
07. Ritus Incendium Diabolus
08. Creature Of Fire
09. Blackest Sabbath 1997 (Bonus)
Band Website: www.belphegor.at
Medium: CD, LP + Digita
Spieldauer: 42:31 Minuten
VÖ: 29.07.2022

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten