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Mors Principium Est - Liberate The Unborn Inhumanity

Review von Farvynn vom 02.05.2022 (641 mal gelesen)
Mors Principium Est - Liberate The Unborn Inhumanity Wenn ich an Melodic Death Metal aus Finnland denke, fallen mir sofort die Jungs von MORS PRINCIPIUM EST ein; da war es also nicht verwunderlich, dass ich mir deren neuesten Silberling "Liberate The Unborn Inhumanity" gleich mal zur Brust genommen hab. Leider hat sich die Band vor Kurzem erst vom englischen Gitarristen Andy Gillion getrennt. Warum genau, weiß man nicht unbedingt, aber nach "Seven" war für ihn so oder so Ende. Also hat man sich kurzerhand die beiden Saitenzupfer Jori Haukio und Jarkko Kokki, beides Gründungsmitglieder der Band, geschnappt und zusammen mit dem alten, neuen Bassisten Teemu Heinola einige Songs ihrer ersten drei Studioalben noch mal neu aufgenommen und auf einen Silberling zusammengepackt. Der Name des Albums setzt sich demzufolge auch aus den Titeln der ersten drei Alben "Inhumanity", "The Unborn" und "Liberation = Termination" zusammen. Wer die Band also bis dato nicht kannte, kriegt hiermit einen guten Einblick, auf was man sich im Schnelldurchlauf eingelassen hat.

Schon ganz klar ist die Tatsache, dass wir hier die doppelte Riff-Stärke bekommen. Klar, zwei Gitarristen sind meist besser als einer. Dazu kommen auch Bass und Schlagzeug nicht mehr aus der Dose - und man hört es. Schon der Opener 'Cleansing Rain' zeigt deutlich, welches Tempo zu erwarten ist. Schlagzeuger Marko Tommila zeigt uns, wie Melodic Death Metal an der Schlagburg zu klingen hat. Schnörkellos, rasant und mit mehr Double-Bass, als die Konserve namens Rechner zu bieten hat. Falls jemand noch mehr Geschwindigkeit wünscht, dem kann ich nur 'Finality' ans Herz legen. Ich lehne mich mal weit aus meinem Fenster und sag: nichts für herzschwache Menschen. Da kommt der eigene Sinusrhythmus ganz schön in Fahrt und das Wechselspiel der Gitarristen tut da sein Übriges. Für die etwas entspannteren Hörmomente in Kombination mit einer (mir) unbekannten Dame wäre 'Pure'. Zu Villes auch nach 20 Jahren noch frischen Stimme gesellt sich eine Nachtigall. Das stimmliche Zusammenspiel, gerade in der Bridge, ist atemberaubend. Im Gesamten ist es die finnische Kombination aus schnörkellosem Death Metal und melodiösen Instrumentalarrangements, die ich selten in dieser Konstellation gesehen hab.

Das Re-Recording hat sich mehr als nur gelohnt. Nicht nur, um nach 20 Jahren gerade einen perfekten Einblick zu geben, was die Band zu bieten hat. Gerade Fans der ersten Stunde werden sich sehr darüber freuen. Völlig ohne Spielereien und Experimente, aber mit den gewohnten Schlagzeuggewittern; fast schon atemberaubend majestätische Arrangements und Gänsehautmomente erwarten uns hier. Schade, dass die Zeit mit Andy Gillion nun vorbei ist, aber die fünf Mannen aus Pori/Finnland wissen, dass es erst der Anfang ist. Der Anfang einer neuen Ära, in der Hoffnung, dass in den nächsten Jahren dementsprechend neues Lauschfutter auf uns zukommt.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Cleansing Rain
02. Eternity's Child
03. The Unborn
04. The Lust Called Knowledge
05. Valley Of Sacrifice, Part 1
06. Finality
07. Two Steps Away
08. Inhumanity
09. Pure
10. The Animal Within
11. Life In Black
12. Fragile Flesh
13. Valley Of Sacrifice, Part 2
Band Website: www.morsprincipiumest.com
Medium: CD + digital
Spieldauer: 56:36 Minuten
VÖ: 08.04.2022

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