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Custard - Imperium Rapax

Review von derkleinekolibri vom 03.12.2021 (1025 mal gelesen)
Custard - Imperium Rapax CUSTARD, bereits 1987 in deutschen Landen gegründet, legen in gewisser Regelmäßigkeit neue Alben vor. Zwischen dem letzten Album, "A Realm Of Tales", und dem aktuellen Album, "Imperium Rapax", liegen gut vier Jahre. Die fünf Recken aus Nordrhein-Westfalen präsentieren am 3. Dezember 2021 ihr jüngstes von nunmehr sieben Werken, das sowohl Heavy Metal- als auch Power Metal-Freunde in höchstem Maße zufriedenstellen wird.

Thematisch, unschwer am Titel ablesbar, haben sich die Jungs dem Römischen Imperium zugewandt. Schon bei den ersten Klängen hat man das Gefühl, man betritt ein gigantisches römisches Amphitheater, in dem Gladiatorenkämpfe stattfinden. Das Leben, Kämpfen und Sterben im aufstrebenden Römischen Reich wird erzählt. Man tut das mit einer Inbrunst, als wären die Musiker Zeitzeugen der Schlachten gewesen, sozusagen Legionäre in der vordersten Reihe. Natürlich widmet man sich auch den Feinden; die Ägypter waren nicht unbedingt erfreut über die Macht des Römischen Reiches, wie wir nicht erst seit Asterix wissen. All das geschieht zeitweise äußerst brachial (es regt manchmal nicht nur zum Mitsingen, nein, sogar zum Mitgrölen an), um dann seichten, emotionalen Klängen freien Lauf zu lassen, die ebenso perfekt inszeniert sind wie jene Klanggewitter, die besonders Freunden von BLIND GUARDIAN, GRAVE DIGGER und den vielen ähnlich klingenden Bands dieser Welt zu gefallen wissen werden.

Das Line-up, bestehend aus Oliver Strasser (Vocals), Carsten Reichart und Stefan Absorber (Guitars), Markus Berghammer (Bass) und Chris Klapper (Drums), holte sich Unterstützung für die Produktion ins Studio. Für den Titel 'The Goddess Of Magic And Death' gewann man Marta Gabriel als weibliche Stimme. Bei fast allen Songs ist außerdem Athanasios Karapanos zu hören. Den Intros sowie den Stücken mit orchestralen Passagen drückte Marinos Tokas seinen eigenen Stempel auf. Dem über 51 Minuten langen Album konnte man somit zu einer ungewöhnlichen Vielschichtigkeit verhelfen, gepaart mit dem Bewusstsein, den Hörer musikalisch mit auf eine Reise in die ferne Vergangenheit genommen zu haben.

Einen Titel hervorheben zu wollen, hieße, alle anderen abzuwerten, drum unterlasse ich das diesmal tunlichst. "Imperium Rapax" ist einfach durchgängig hervorragend. Selten so viel Spaß gehabt, einem bis dato unbekannten Album zu lauschen. Hoffentlich kann sich Pure Steel Records noch dazu durchringen, eine Vinylausgabe nachzuschieben.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Imperium Rapax 1:48
02. Children Of The Wolf 4:46
03. In Umbra Aquilae 0:48
04. Res Publica 5:01
05. Blessed By Baal 4:21
06. Blood And Sand 3.29
07. The First Empore 5.24
08. Gloria Aegypti 0:48
09. The Goddess Of Magic And Death 4:36
10. Cornua Mortis 0:49
11. Furor Teutonicus 4:39
12. Ode To The Flames 5:12
13. Morituri Te Salutant 4:12
14. Quo Vadis 5:38
Band Website: www.custard.de/
Medium: CD, Digital
Spieldauer: 51:30 Minuten
VÖ: 03.12.2021

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Seichte, emotionale Klänge... Wie bei blind guardian... Ich weiß Bescheid!
(07.12.2021 von Gurkengandalf)

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