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TesseracT - Portals

Review von Metal Guru vom 27.09.2021 (861 mal gelesen)
TesseracT - Portals TESSERACT aus dem gebrexiten König*innenreich proggen sich (und uns) nach fast zwei Jahren viral erzwungener Auftrittspassivität durch ein fast zweistündiges bild- und tongewaltiges Studiokonzert. Soll heißen: mal wieder KEIN Publikum, mal wieder KEINE Reaktion, mal wieder KEINE Stimmung oder mit anderen Worten: coronal entschuldigte Künstlervereimerung - sorry, ICH (= Künstler) seh' das so! Klar, manche Band empfindet jeden Auftritt - und seien er oder die Umstände, unter denen er stattfindet, auch noch so absurd (= vor ausgeschlossenem, diskriminiertem, möglicherweise maskiertem, stigmatisiertem, verurteiltem Publikum) - als "Chance", aber was für 'ne Art von Chance soll DAS denn bitte sein? Manch "künstlerisch tätiger" Soloselbstständiger (= zum Beispiel Musiker) versucht sich einzureden, virale Zwangspassivität als "Option", "Möglichkeit" oder "Herausforderung" zu begreifen - tut mir leid, kann ICH (= soloselbstständiger Musiker) nicht nachvollziehen! Egal, zurück zu TESSERACTs "P-O-R-T-A-L-S":

"P-O-R-T-A-L-S" umfasst stolze 14 Stücke in 105 Minuten und 57 Sekunden aus TESSERACTs gesamter Bandgeschichte. Und wie jede andere aktive Band haben auch die Briten "das Beste" (ihrer ohnehin qualitativ überragenden) Veröffentlichungen "Concealing Fate" (2010), "One" (2011), "Altered State" (2013), "Polaris" (2015) und "Sonder" (2018) für diese Zirkusveranstaltung zusammengeschraubt. Was soll man sagen - viel besser geht's nicht! Wenn's um ambiente Arrangements, kiloschwere Klangkaskaden und polyrhythmische Verschachtelungen geht, macht TESSERACT kaum jemand was vor. Die Band ist so dermaßen auf 'n Punkt/konzentriert/"tight" (= wow), die Beleuchtung so dermaßen angepasst/choreografiert/Teil der Musik(= wow-wow), der Sound so dermaßen dynamisch/klar/überwältigend (= wow-wow-wow) - dreimal W-O-W!

Ich hab' die Jungs tatsächlich live auf der "Kieler Woche 2018" (oder war's gar 2019?) gesehen, ganz vorne direkt vor der Absperrung gestanden und - mir NICHT ähnlich sehend - mitgegrölt wie 'n Bekloppter. Irgendwann war Sänger Daniel Tompkins verschwunden, nur um dann - circa 'ne Minute später - am Gestänge des FOH-Zelts baumelnd/hangelnd/turnend wieder aufzutauchen und von dort aus weiterzusingen - na, DAS nenn' ich mal Einsatz! Aber eine der weltbesten Prog-Bands auf dem ehemals "größten Segel-Event der Welt" (jetzt einem der degeneriertesten Volksfeste des mir bekannten Universums) - kopfkratz, naserümpf, stirnrunzel. Ich denke, die/der/das für die Bandbuchungen Verantwortliche hat mittlerweile keinen Job mehr ...

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Of Matter (14:55)
02. King (05:45)
03. Concealing Fate Parts 1, 2 & 3 (18:24)
04. Tourniquet (04:38)
05. Beneath My Skin / Mirror Image (11:16)
06. Orbital (02:16)
07. Juno (06:01)
08. Cages (05:28)
09. Dystopia (06:23)
10. Phoenix (04:11)
11. Nocturne (04:17)
12. Eden (06:34)
13. Of Energy (10:54)
14. Seven Names (04:55)
Band Website: tesseractband.co.uk
Medium: 2 CD + DVD
Spieldauer: 105:57 Minuten
VÖ: 27.08.2021

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