Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Riddle Of Steel 2021

Insomnium - Heart Like A Grave

Review von RJ vom 01.11.2019 (3270 mal gelesen)
Insomnium - Heart Like A Grave Die Finnen von INSOMNIUM sind bereits seit vielen Jahren in meinem musikalischen Fokus und zählen definitiv zu meinen Favoriten. In der zwischenzeitlich über 22-jährigen Schaffensphase der Band hat man sich entwickelt und auch was gewagt, wenn man an das letzte Album "Winter's Gate" denkt. Diesmal haben sich die Finnen hingesetzt und sich nicht nur auf Albumlänge mit einer Kurzgeschichte auseinandergesetzt, sondern wieder verschiedene Themen angepackt.

Musikalisch mag man gar nicht glauben, dass die Finnen sich mit Themen auseinandersetzen, die eher die Schwermut fördern, als das sprichwörtliche Licht am Horizont. Aber genau diese Gegensätzlichkeit macht den Reiz bei dieser Band aus, die mit ihren heimischen Mitstreitern von AMORPHIS und OMNIUM GATHERUM die Speerspitze des Melodic Death Metal bilden. Sie schaffen es, in diesem Kleeblatt mit ihren Trademarks herauszustechen, was auch in der vierten Erweiterung dieses Kleeblatts mit den Schweden DARK TRANQUILLITY gilt.

"Heart Like A Grave" profitiert von der starken Gitarrenarbeit der drei Protagonisten, die das Album mit ihrem Spiel in Schönheit hüllen. Bei dem teils recht sanften Spiel stören weder Growls, noch härtere Einschübe, denn jedes Stück fräst sich unwiderstehlich in die Gehörgänge. Dafür sorgen entweder prägenden Harmonien oder die gerne und konzeptartig eingewebten akustischen Parts. Mich würde es nicht wundern, dass bei der auf dem Album vorherrschenden Stimmung das Konzertpublikum zu einem Großteil weiblich sein wird, denn die Melodien haben schon einen stark romantischen Touch.

Nicht, dass sogar noch die Kutten zu Hause bleiben, weil auch die Jungs nur noch auf dem Kuscheltrip sind. Befürchten muss man es wohl nicht, weil die Finnen auch mit dem nunmehr achten Album noch ordentlich die Saiten tanzen lassen können, zumal die Musik live doch eine Spur härter ausfallen wird. Das Album kommt übrigens auch als Sonderedition mit zwei Bonustracks an Bord, die zur Rezension leider nicht vorlagen. Dennoch geht die Kelle mit den zwei Ziffern steil nach oben!


Gesamtwertung: 10.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood blood
Trackliste Album-Info
01. Wail Of The North
02. Valediction
03. Neverlast
04. Pale Morning Star
05. And Bells They Toll
06. The Offering
07. Mute Is My Sorrow
08. Twilight Trails
09. Heart Like a Grave
10. Karelia
11. The True Morning Star
12. Karelia 2049
Band Website: www.insomnium.net
Medium: CD
Spieldauer: 61:02 Minuten
VÖ: 04.10.2019

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

07.09.2006 Above the weeping world(9.5/10) von Krümel

16.09.2009 Across the Dark(10.0/10) von Krümel

01.10.2021 Argent Moon(9.0/10) von Krümel

01.11.2019 Heart Like A Grave(10.0/10) von RJ

Interviews

28.08.2006 von Krümel

28.08.2006 von Krümel

Specials

10.09.2006 INSOMNIUM - In their own words (von Krümel)

Liveberichte

11.01.2017 Bochum (Matrix) von RJ

01.10.2013 Köln (Live Music Hall) von Kex

23.11.2011 Wiesbaden (Schlachthof) von Krümel

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!