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Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

Review von Eddieson vom 04.06.2019 (2131 mal gelesen)
Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition Sechs Jahre musste man warten, bis RECKLESS MANSLAUGHTER ein längeres Lebenszeichen von sich geben, als diverse Splits. Und so kommt nun "Caverns Of Perdition". Festzustellen ist gleich, dass die Recken (höhö!) einen Hang zu Traditionen haben. Denn auch auf dem aktuellen Longplayer ist der erste Songtitel der Name des letzten Albums. Somit wissen wir nun auch, wie der erste Titel auf dem kommenden Album heißen wird. Aber das nur am Rande.

Musikalisch gehen RECKLESS MANSLAUGHTER auch auf "Caverns Of Perdition" keine Kompromisse ein. Death/Doom Metal heißt die Devise und davon wird auch kein Zentimeter abgewichen. Lediglich der Einfluss wechselt mal zwischendurch. So haben wir hier eine Menge Ami-Death, vor allem IMMOLATION und AUTOPSY schimmern immer mal wieder durch, daneben gibt es natürlichen skandinavischen Todesblei und das restliche Europa hat auch seinen Platz in den Songs gefunden. Abwechslungsreich wird es vor allem durch das variable Tempo in den Songs. Da hat man mit 'Unleash The Spirits Of The Fallen' einen Song, der langsam und mit einem schönen Bass, der generell schön viel Platz auf dem Album bekommt, versehen beginnt, dann durch die Doublebass Fahrt aufnimmt und letztendlich in einem Blast-Gewitter mündet.

Ich bin kein großer Freund von Instrumental-Stücken, vor allem dann nicht, wenn sie die Länge eines kompletten Songs haben. In diesem Falle geht es um 'Into Unknown Cavers' ein mit über vier Minuten langer Song, der schon ziemlich geil, weil auch melodiös klingt, doch vermiss ich hier schmerzhaft den Gesang. Dafür hat man ihn dann bei doomigen 'Funeralmaster' auf knapp 11 Minuten Länge. Was ein Bastard-Song!

RECKLESS MANSLUAGHTER können nicht eingängig oder gar langweilig. "Caverns Of Perdition" zeigt diesmal wieder sehr deutlich, ein Brecher aus Death/Doom mit vielen verschiedenen Variablen, auch vor akustischen Passagen schreckt man nicht zurück, die die knapp 45 Minuten Spielzeit nicht langweilig werden lassen. Zugreifen!




Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Blast Into Oblivion
02. Unleash The Spirits Of The Fallen
03. Operation Chastise
04. Vaporized Crucifix
05. Into Unknown Caverns
06. Catacombs Of Perpetual Damnation
07. Stiffshifter
08. Decay In Embryo
09. Funeralmaster
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 44:30 Minuten
VÖ: 24.05.2019

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