Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Altar Of Oblivion - The Seven Spirits

Review von Eddieson vom 26.04.2019 (2099 mal gelesen)
Altar Of Oblivion - The Seven Spirits ALTAR OF OBLIVION gehören für mich zu den absolut unterbewertetsten Bands in der Epic/Doom-Metal-Welt. Da fragt man sich doch, warum bekommen die Dänen so wenig Aufmerksamkeit? An schlechten Songs kann es nicht liegen, man höre sich mal bitte durch die Alben "Sinews Of Anguish" oder "Grant Gesture Of Defiance". Da ist genug gutes Songmaterial vorhanden, dass es für zwei bis drei Bands reicht. Die Band hat eine einigermaßen regelmäßige Veröffentlichungspolitik, also seit 2009 zwei Alben und zwei EPs ist ja für Doom-Metal fast schon Blastbeat. Wobei zwischen Album zwei und drei fast sieben Jahre liegen, das ist dann schon wieder True Doom.

Okay, mal im Ernst. Jetzt steht mit "The Seven Spirits" das dritte Album an, welches eigentlich schon letztes Jahr veröffentlicht werden sollte, dann aber aufgrund eines schlechten Sounds noch mal überarbeitet werden musste und nun glänzt das Teil. Vom schlechten Sound keine Spur. Und von schlechten Songs ebenso wenig. Zwar musste man Larsen gegen Campradt an der Gitarre austauschen und hinter den Kesseln sitzt jetzt Danny Woe anstatt Thomas Antonsen, aber das tut den Songs keinen Abbruch. Man legt wieder viel Wert auf Melodien, was der Opener 'Created In The Fire Of Holiness' schon sehr gut zeigt, mit knapp über viereinhalb Minuten der zweitkürzeste Song auf dem Album ist 'No One Left', welches ruhig beginnt und an Spannung aufbaut und dann zu einer der schnelleren Nummern des Albums wird. 'Solemn Messiah' beginnt mit den ruhigen und cleanen Gitarren, die man schon von den Vorgängeralben kennt und für mich zu einem echten Trademark der Band geworden sind. Danach folgt mit 'Gathering At The Wake' der Ohrwurm des Albums, während der Titeltrack die volle Bandbreite des epischen Dooms aus Dänemark zeigt. Die Gitarren sind hier übrigens der pure Wahn. Und mit 'Language Of The Damned' biegt man stark auf die Zielgerade ein, die den Hörer mit 'Grant Gesture Of Defiance' hymnenhaft ins Ziel bringt.

Um nochmal das Einleitungsthema zu diesem Review aufzugreifen. Es gibt einfach junge Bands, die ein weitaus größeres Potenzial haben, gute Alben zu veröffentlichen, als alteingesessene Bands, die auf Nummer sicher gehen, ein völlig unspannendes Werk in die Läden bringen, das sich trotzdem verkaufen wird, weil einfach ein bekannter Name draufsteht. Das ist einerseits für die jungen Bands blöd, weil denen die nötige Aufmerksamkeit fehlt, aber auch für den Hörer blöd, weil der sein Geld für etwas Halbgares einer bekannten Band ausgibt, obwohl er für dasselbe Geld von einer jungen Band ein absolut starkes Album haben könnte. Also kauft euch "The Seven Spirits".

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Created In The Fires Of Holiness
02. No One Left
03. Solemn Messiah
04. Gathering At The Wake
05. Seven Spirits
06. Language Of The Dead
07. Grand Gesture Of Defiance
Band Website: www.altarofoblivion.dk
Medium: CD, LP, MC
Spieldauer: 40:49 Minuten
VÖ: 26.04.2019

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

26.04.2019 The Seven Spirits(8.0/10) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Lunar Funeral - Road To Siberia

Schaut mal!