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Enforcer - Zenith

Review von Eddieson vom 26.04.2019 (2060 mal gelesen)
Enforcer - Zenith Die Metal-Welt spiegelt doch irgendwie auch nur einen Großteil der Gesellschaft wieder, in der es viele offene Geister gibt und auch eine Menge verbohrter Köpfe. Die Reaktionen auf die ersten veröffentlichten Songs des neuen ENFORCER-Albums zeigt dies ziemlich deutlich. Wie man es macht, macht man es falsch. Entwickelt sich eine Band, dann war früher alles besser und nach dem Demo ging es bergab. Spielt die Band seit Jahren dasselbe Album ein, wirft man ihnen Ideenlosigkeit, Langeweile oder keine Kreativität vor. Als Band hat man es halt nicht leicht, während sich der Konsument zurücklehnen kann, um dann entweder den Daumen zu heben oder nach unten zeigen zu lassen.

ENFORCER werden die Metal-Welt mit ihrem neuen Album spalten, dessen bin ich mir sicher. Genau in die zwei Lager, die ich oben beschrieben habe. Mit "Zenith" stellen sie ihre Fans vor eine große Herausforderung. ENFORCER scheint es egal zu sein, denn "Zenith" klingt so, als ob sie einfach das machen, was sie machen wollen. Keine Regeln, keine Konventionen, keine Scheuklappen. So startet das Album mit einer Stadionrock-Nummer in bester 80er-Glam-Rock-Manier und gleich darauf ein stampfender Midtempo-Song, der mit Stadionrock und Glam gar nichts mehr zu tun hat, sondern entfernt an MANOWAR erinnert. Doch Speed-Metal-Fans der ersten Stunde sollten nicht gleich den Glauben an ihre Band verlieren, denn mit 'Searching For You' haben ENFORCER auch was für euch dabei, doch wird man gleich durch das ruhige, balladeske 'Regrets' recht schnell wieder ausgebremst. 'The End Of A Universe' bildet ein absolutes Highlight, auch gesanglich ist der Song hier stark, während 'Sail On' instrumental etwas Funk für den Hörer bereithält.

Eine weitere Nummer, die für Stadien geschrieben wurde, ist 'One Thousand Years In Darkness'. Großartiger Gesang, ein fantastisches Solo, Keyboard und ganz viel Glamour. Dass die Schweden aber auch episch können, zeigen sie mit dem letzten Song 'Ode To Death'. Das knapp siebenminütige Stück ist gespickt mit packenden Melodien, epischen Whoohooo-Gesängen und viel früheren MANOWAR. Ein Wahnsinns-Song und leider auch der letzte auf dem Album.

Verdammt, ja! "Zenith" ist eine Granate von einem Album. Eine Granate, die alle Ketten sprengt. Also haben ENFORCER mit diesem Album alles richtig gemacht. Für den Sound zeigen sie sich ebenfalls selbst verantwortlich und auch hier passt alles, ein schickes Artwork dazu und wem das immer noch nicht reicht, für den haben die Schweden das Album noch mal komplett mit spanischen Vocals aufgenommen. Wenn das mal nichts ist?!

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Die For The Devil
02. Zenith Of The Black Sun
03. Searching For You
04. Regrets
05. The End Of A Universe
06. Sail On
07. One Thousand Years Of Darkness
08. Thunder And Hell
09. Forever We Worship The Dark
10. Ode To Death
Band Website: www.enforcer.se
Medium: CD, LP
Spieldauer: 46:29 Minuten
VÖ: 26.04.2019

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