Livebericht Omnium Gatherum (mit Fallujah und In Mourning) |
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| Ein Livebericht von des aus Wien (Szene Wien) - 19.02.2026 (352 mal gelesen) |
| OMNIUM GATHERUM, FALLUJAH, IN MOURNING in der ((szene)) Wien am 19.02.2026 Zur Galerie geht es hier! Uns geht es ja eigentlich um IN MOURNING. Wir wollen unbedingt mal wieder 'Colossus' live hören. Aber der Beginn des Auftritts ist dem neuen Album "The Immortal" gewidmet. Zurecht, handelt es sich um eine Mega-Scheibe! Und mit dem Titelsong setzten IN MOURNING auch gleich einen ordentlichen Landmark in die Bretter der Bühne der ((szene)). IN MOURNING bleiben auch weiter beim neuen Album und legen mit 'Song Of The Cranes', 'North Star' und 'The Sojourner' noch ordentlich nach; das neue Album ist großartig! Die wunderschöne, etwas düstere Lichtshow unterstützt die Stimmung perfekt und mit 'Thornwalker' folgt ein Song vom "The Bleeding Veil"-Album. Ich stehe gerade an der Bar und packe die Kamera zusammen, als das unglaubliche Drum-Intro von 'Colossus' ertönt. Ist es schon so weit? Schnell alles verstaut und in die Halle - dieser Song ist ein Meilenstein der Musikgeschichte! Eine zehnminütige Achterbahnfahrt mit abwechselndem Growling und einem epischen Instrumentalteil am Ende. Der krönende Abschluss des kurzen Sets. Eigentlich kann man jetzt nach Hause fahren; was soll nach so einer Nummer noch kommen? "May The Bridges We Burn Light The Way" - das aktuelle Album der Finnen ist nach wie vor Leitmotiv der aktuellen Tour. Das zehnte Album von OMNIUM GATHERUM ist zwar schon einige Monate alt, gehört aber dennoch ordentlich abgefeiert. Dass Hauptsongwriter Markus Vanhala auch bei INSOMNIUM spielt, hört man dem Album schon an, berechtigterweise. OMNIUM GATHERUM legen sich an diesem Abend nicht so stark auf das neue Album fest, sondern spielen einen Querschnitt aus ihrer Bandhistorie. Mit 'The Last Hero' startet die Band eher episch und etwas ruhiger; allerdings wird mit dem zweiten Song 'Gods Go First' vom "The Burning Cold"-Album gleich ordentlich auf die Härtetube gedrückt. 'Slasher', 'The Darkest City', 'Frontiers', ... das Wechselspiel zwischen heavy Passagen und melodiösen Teilen gefällt dem Publikum. Verständlich, dass die Stimmung gut ist - neben der mitreißenden Musik agiert die Band extrem sympathisch und engagiert. Live wird Rhythmusgitarrist Nick Cordle wie auch schon im letzten Jahr durch Jani Liimatainen ersetzt; der SONATA ARCTICA-Gitarrist bildet mit Markus Vanhala ein eingespieltes Gitarrenduo - man könnte den beiden ewig zusehen und -hören. Doch irgendwann ist Schluss und mit dem behäbig stampfenden 'Skyline' beendet die Band ihr reguläres Set. Allerdings lässt sie sich nicht lange bitten und legt noch einen Zugabenblock drauf, der mit dem wunderschönen instrumentalen 'Luoto' eingeläutet wird und mit 'New World Shadows' endet und nach dem Outro 'Road Closed Ahead' ist dann endgültig Schluss. Nicht ganz Schluss, denn die Musiker aller Bands finden sich am Merchstand ein, um zu plaudern und mit den Fans ein Bier zu trinken. Unsereins kauft: IN MOURNING "The Immortal" - signierte weiße Vinyl FALLUJAH "Xenotaph" - signierte rot-schwarze splatter Vinyl OMNIUM GATHERUM "May The Bridges We Burn Light The Way" - stinknormale Vinyl unsigniert und mit € 40,- deutlich teurer als im Versandhandel. Bemerkenswert sind allerdings die handgemachten Schlüsselanhänger, die OMNIUM GATHERUM anbieten. ![]() |
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