Livebericht Hämatom (mit Dymytry Paradox ) |
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| Ein Livebericht von des aus Graz (P.P.C.) - 08.01.2026 (4105 mal gelesen) |
| HÄMATOM, DYMYTRY PARADOX - 08.01.2026 im P.P.C. in Graz Zur Galerie geht es hier! DYMYTRY PARADOX - wer ist das eigentlich? Wir kennen vom AREA53 Festival die Band DYMYTRY, und DYMYTRY PARADOX ist so etwas wie der internationale Ableger der Band, weil der Sänger von DYMYTRY nicht touren will (so erzählt man es sich). Wie auch immer, die Band stammt aus Prag, aber der Sänger macht seine Ansagen im besten Deutsch. Optisch geben sich die Bandmitglieder ziemlich krass als Alien-Insekten-Mixtur. Aber alter Schwede, gehen die ab! Ab dem ersten Ton herrscht Chaos im Publikum, das P.P.C. brodelt förmlich. Auch kein Wunder, der stampfende, synthiegetragene, moderne Metal lädt förmilch zum Hüpfen ein, besser noch, zwingt einen zum Hüpfen. Was noch dazu kommt: die Band steht kurz vor der Veröffentlichung des neuen Albums, das bezeichnenderweise "Born From Chaos" heißt. Was für eine geile Scheibe, man höre 'Red Sky Remains', die perfekte Kombination aus Melodie und Härte. Mit diesem Muster fangen die Tschechen auch das Publikum perfekt ein. Das neue Album gibt es als orange Vinyl schon am Merchstand und wird selbsverständlich auch gleich gekauft. Fasznierend ist es, wie es die Band trotz Maskierung schafft, den Kontakt zum Publikum herzustellen. Auch die Spielzeit ist mit einer Stunde großzügig bemessen und DYMYTRY PARADOX bringen sogar ein Schlagzeugsolo drunter. Alles in allem ist der Auftritt eine ordentlich schwitzige Angelegenheit - diese Band sollte man live gesehen haben. ![]() Wo nimmt das Publikum nur die Energie her? Es wird unablässig gesprungen, getanzt, gemosht und gesungen. Großen Respekt vor der Band, die einen unglaublichen Funken entzündet. 'Tanz Auf Dem Vulkan', später 'Bleibst Du Heute' und 'Behind The Mask' - und dann ist Schluss. Na ja, nicht ganz: HÄMATOM kommen noch zu einem Zugabenteil zurück, in dem sie bestätigen 'Wir Sind Gott' und es zum endgültigen Schlusspunkt Bier regnet. Mit fliegenden Fahnen verabschiedet sich die Band lange und ausgiebig und schüttelt gefühlt jedem einzelnen Besucher die Hand. Irgendwie bleibt man zugleich gerührt und geplättet zurück und würde gerne gleich am nächsten Tag zum nächsten Gig mitfahren. Ach ja, der Vollständigkeit halber: die Garderobe ist auch nach dem Konzert noch immer in der Kälte - aber es flutscht wieder bei der Jackenausgabe. Starker Abend! ![]() |
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