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Interview mit Mats von Ereb Altor

Ein Interview von Eddieson vom 11.05.2021 (3410 mal gelesen)
EREB ALTOR liefern mit der "Eldens Borning" EP einen kleinen Vorgeschmack auf das kommenden Album. Wir bohrten bei Bandkopf Mats etwas tiefer nach.

Hey Mats. Wie geht es dir?

Mats: Bis auf die generell blöde Zeit gerade - durch die weiterhin krassierende Pandemie - eigentlich ganz gut.

Wie ist denn momentan die Covid-19-Situation in Schweden?

Mats: Wir haben weiterhin eine weite Verbreitung des Virus, aber glücklicherweise geht die Todesrate weiter runter und die Impfrate steigt weiter an. Die Menschen hier in Schweden stehen der Impfung sehr positiv gegenüber und irgendwie, und ich kann gar nicht mal sagen warum, sehe ich aber langsam ein Licht am Ende des Tunnels. Die Zeiten waren schwierig mit all ihren Beschränkungen. Nimm die kulturelle Szene zum Beispiel, die hat unter anderem einen verdammt hohen Preis bezahlt. Ich kann die "normale" Zeit kaum abwarten, Gigs zu spielen und Feunde treffen.

Das glaube ich, das tun wir alle. Kommen wir zu "Eldens Borning". Wie bei der "Blot-Illt-Taut" kommt die neue EP nur als Vinyl. Was ist so besonders daran, eine Veröffentlichung nur als Vinyl rauszubringen?

Mats: Die beiden sind schon spezielle Veröffentlichungen, wobei ich "Blot-Illt-Taut" nicht als EREB ALTOR-Veröffentlichung sehe, da sie ja nur BATHORY-Coversongs enthält. Die Idee einer Vinyl-only-Veröffentlichung kam von unserem alten Label Cyclone Empire und wir fanden die Idee gut, da es ja kein richtiges EREB ALTOR-Album ist. "Eldens Borning" ist ein kleiner Vorgeschmack auf das kommende Album. Da es eh nur vier Songs enthält, dachten wir es wäre eine nette Idee, das Teil nur auf Vinyl zu veröffentlichen. So ein Sammler-Ding halt. Die Songs sind ja auch auf verschiedenen Streaming-Plattformen zu hören oder auf unserer Bandcamp-Seite als hochqualitativer Download zu haben.

Wenn wir uns die Songs mal anhören, dann fällt auf, dass wir hier einen schöne Querschnitt haben. Es gibt einen epischen Song, einen akkustischen Song und einen harschen Track. Präsentiert die EP aktuellen Stand der Band?

Mats: Nein, dafür hat die EP nicht genügend Songs. Wir dachten einfach, dass es eine schöne Idee wäre, die Vielschichtigkeit der Band zu zeigen. Vielleicht auch ein wenig zu experimentieren. Letztenendes ist es halt eine "zwischen zwei Alben"-Veröffentlichung.

Mit dem vierten Song covert ihr euch selbst. 'Sacrifice 2.0' ist eine Neu-Interpretation von 'Sacrifice' vom "Fire Meets Ice"-Album. Warum diese neue Version?

Mats: Die Originalversion nervt mich schon seit Jahren. Als ich den Song damals geschrieben habe, hatte ich eine bestimmte Vorstellung davon, doch das Endresultat klang nicht so wie in meiner Vorstellung. Erstmal ist das Tempo viel zu langsam und einige Parts wurden viel zu ausgedehnt eingespielt. Ich wollte die Fehler von damals korrigieren. Ich weiß, die Vergangenheit ist die Vergangenheit und eigentlich sollte man alles so lassen, aber hier haben wir eine Ausnahme gemacht. Ganz abgesehen davon brauchten wir noch einen Song für die EP und der Chorus von 'Sacrifice' ist für mich einer der stärksten in unserem Katalog.

'Fenrisulven' ist ein rein akkustischer Song, mit einigen Violin-Parts, was neu für EREB ALTOR ist. Habt ihr Geschmack daran gefunden, sodass man mit weiteren solcher Songs rechnen kann?

Mats: Ich hatte schon immer eine Schwäche für Folk Songs/Folk Balladen mit skandinavischen Melodien. Ich höre die Musik selbst sehr gerne und wollte es einfach mal ausprobieren. Ich denke, es ist ganz gut gelungen und es ist natürlich interessant was die Hörer dazu sagen. Es ist definitv der Überraschungssong der EP. Unmöglich ist es jedenfalls nicht, dass weitere solcher Songs auf kommenden Alben zu finden sind.

Ach übrigens, wie weit ist denn das neue Album?

Mats: Da muss ich mal in der Zeit etwas zurück gehen und tief in meinen Erinnerungen graben. Ich habe angefangen Songs zu schreiben, kurz bevor "Järtecken" veröffentlicht wurde. In der Zeit, wo die letzten Schliffe gemacht wurden, Layout, Mastering und so. Ich habe viel Zeit in unserem Käfig, den wir "Studio Apocalypse" nennen, verbracht. Ich glaube, ich habe geschätzt 2000 Stunden Arbeit im Vorfeld in das neue Material gesteckt, inklusive Bücher lesen über Mythologien und so weiter, bevor ich die Resultate anhand einer Pre-Production den anderen in EREB ALTOR vorstellte. Als dann die Pandemie über uns hereinbrach blieb uns nicht mehr viel, als alles aufzunehmen und zu produzieren, was dann letztendlich in 12 Songs endete. Da ich kein besonders großer Fan von langen Alben bin, hatten wir die Idee einige Songs im Vorfeld als EP zu veröffentlichen. Mit anderen Worten kann man sagen, dass das Album aufgenommen wurde, als auch die Songs für die EP aufgenommen wurden. Ich denke, es kommt dann etwas später in 2021. Für mich ist das neue Material das bisher beste, dass wir gemacht haben. Es ist alles etwas durchdachter, wir haben uns diesmal wirklich die Zeit genommen, die Songs vernünftig zusammenzusetzen und das alles bildet dann eine große Einheit, die uns jedenfalls zufrieden stellt.

Sag mal, bisher sind alles Alben von euch auf Vinyl erschienen, nur "Gastrike" nicht. Gibt es da Pläne dies nachzuholen?

Mats: Ja, die Pläne dazu gibt es tatsächlich.

Super, da freue ich mich. Damit sind wir auch am Ende des Interviews. Ich wünsche euch nur das Beste, bleibt gesund und ich hoffe, euch bald wieder live zu sehen. Die letzten Worte gehören dir, Mats.

Mats: Dank dir, Jan und bleib gesund. Wir hoffen natürlich, dass wir bald wieder auf die Straße können. Ein großer Teil unseres Lebens fehlt seit über einem Jahr und will dahin zurück. An all die Metalheads da draußen: Bleibt gesund und haltet die Flamme am brennen!

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