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Interview mit Jack the Riffer von Generation Steel

Ein Interview von Onkel Fellfresse vom 15.02.2021 (1518 mal gelesen)
Mit ihrem Debüt "The Eagle Will Rise" positionieren sich GENERATION STEEL zurecht selbsbewusst als Fackelträger des traditionellen Metal. Gitarrist Jack the Riffer gibt uns tieferen Einblick in die Entstehung, Hoffnungsträger und ihr erstes Album.

(Foto: Stephan Klement)

Hallo Jack. Zuerst einmal Gratulation zu eurem bockstarken Debütalbum. Bevor wir darauf eingehen, stell euch doch bitte unseren Lesern vor.

Jack the Riffer: Hallo Bleeding4Metal-Team und vielen Dank für das Interview! Wir sind GENERATION STEEL – eine neue Metalband aus Wetzlar in Hessen. Rio Ullrich (Vocals), Pascal Lorenz (Lead-Guitar), Jack the Riffer (Rhythm-Guitar), Michael Kaspar (Bass) und Martin Winter (Drums).

Welche bisherigen musikalischen Erfahrungen können die einzelnen Mitglieder in die Band einbringen?

Jack the Riffer: Meiki und Martin waren früher bei SQUEALER, Pascal war zuvor bei CORBIAN, Rio bei RAPID FIRE und ich hatte die Bands DEAD MAN'S HAND und BULLET TRAIN. Wir kennen uns alle aus der heimischen Szene – Rio haben wir per Internet-Recherche gefunden.

Wer kam auf den Bandnamen GENERATION STEEL und was bedeutet er für euch? imgleft

Jack the Riffer: Uns war wichtig, dass man gleich weiß, worum es geht bzw. welchen Metal-Stil man von uns erwarten kann. Und wir meinen mit dem Namen nicht nur uns als Band, sondern im Grunde alle Metal-Maniacs dieser Welt - wir alle sind die GENERATION STEEL!

Wie betrachtet ihr momentan allgemein den Status und die Entwicklung der Szene?

Jack the Riffer: Es gibt zunehmend überwiegend Death-, Thrash- und Hardcorebands im Metal-Umfeld. Uns ist es wichtig, die Tradition des teutonischen Steel-Metals fortzuführen und zu bewahren!

Welche drei Bands würdet ihr als Haupteinflüsse auf GENERATION STEEL bezeichnen?

Jack the Riffer: ACCEPT, JUDAS PRIEST und GRAVE DIGGER.

Auf eurem Album stehen gleich 13 starke und abwechslungsreiche Songs. Wer zeichnet sich in euren Reihen hauptverantwortlich für das Songwriting? Wie läuft euer Prozess ab?

Jack the Riffer: Pascal und ich bauen zunächst das Grundgerüst der Songs. Anschließend gibt es eine interne Feedback-Schleife, bei der alle das Song-Arrangement optimieren. Wenn dann der Song soweit final ist, beginnt Rio mit dem Schreiben der Vocallines und Lyrics. Dann wird das Ganze zunächst in Pascals Studio vorproduziert und noch mal an Details geschliffen. Erst dann geht es zur finalen Aufnahme in ein Studio.

Trotz der aktuell weltweiten Ausnahmesituation versprühen eure Songs eine starke Leidenschaft und Kampfeswillen. Welchen Einfluss hatte das aktuelle Geschehen auf eure Arbeit?

Jack the Riffer: Die Lage hat uns, was das Songwriting und die Album-Produktion angeht, insofern geholfen, dass wir uns voll und ganz darauf konzentrieren konnten, da alles Drumherum heruntergefahren wurde. Der Titeltrack 'The Eagle Will Rise' hat zwei Bedeutungen. Zum einen kommen wir als neue Band empor und wollen wie ein Adler aufsteigen und angreifen. Zum anderen ist damit indirekt die pandemische Krise gemeint, die uns alle herausfordert. Da wir aber positiv denken, glauben wir daran, dass nach allen Herausforderungen und negativen Erlebnissen auch wieder das Gute folgt und jeder wieder aufsteigen und das Leben genießen kann.

Erzähl doch was über die Texte. Welche Inspirationen verarbeitet ihr? Welcher Text, und die Geschichte dahinter, sind euch besonders wichtig?

Jack the Riffer: Die Inhalte der einzelnen Tracks schneiden mehrere Themenkomplexe an. Diese sind meistens Erlebnisse/Situationen/Erfahrungen und Erzählungen aus dem eigenen Leben. Im Fokus steht hierbei jeweils ein Schicksal, welches als Träger für tiefere Themen dient und in Kombination mit dem Ausdruck und der Komposition des jeweiligen Stückes eine Symbiose erzeugt. So werden aktuelle Themen wie z. B. die Abhängigkeit der Digitalisierung und deren Auswirkungen mit Problemen von psychologischen Mechanismen in komplexe Zusammenhänge gebracht. Dadurch funktionieren die Songs wie ein „hübsch anzusehendes Gemälde“. Möchte man jedoch tiefer in die Bedeutung der einzelnen Stücke eintauchen, wird man sich näher mit den Texten beschäftigen müssen.

Produziert wurde "The Eagle Will Rise" von Uwe Lulis (ACCEPT). Wie kam der Kontakt zustande und wie lief die Zusammenarbeit?

Jack the Riffer: Uwe und ich sind schon seit vielen Jahren gut befreundet und es war schnell klar, dass Uwe der ideale Mann ist, unsere Sound-Vorstellungen umzusetzen. Er ist nun mal einer der letzten teutonischen Metal-Helden. Und darüber hinaus ein super Typ ohne Star-Allüren – dafür aber mit einer astreinen Produktionskompetenz. Da hat einfach alles gepasst!

Wie sieht es derzeit mit dem Proben aus? Wie oft könnt ihr euch sehen?

Jack the Riffer: Aufgrund des Lockdowns können wir uns zurzeit nicht zum Proben treffen und müssen flexibel arbeiten. Das ist aber zum Glück heutzutage kein Problem. Also bereiten wir die Dinge zu Hause vor und tauschen uns über die Cloud aus.

Was dürfen wir in der nächsten Zukunft noch von euch erwarten? Welche eurer nächsten Schritte auf dem Weg zur Weltherrschaft könnt ihr uns schon verraten?

Jack the Riffer: Definitiv Live-Präsenz sobald das wieder möglich ist! Und: Das Songwriting für das 2. Album hat bereits begonnen!

Vielen Dank für deine Zeit. Die abschließenden Worte gehören natürlich dir.

Jack the Riffer: Vielen Dank an alle Leser und für Eure Unterstützung! Stay healthy – stay metal – stay steel!

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