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Betzefer - Entertain Your Force Of Habit

Review von Rockmaster vom 10.10.2018 (377 mal gelesen)
Betzefer - Entertain Your Force Of Habit Die Tel Aviver BETZEFER beherrschen es, sich durch das Spiel mit Motiven aus Tierhörnern und -schädeln auf Cover und Booklet ein düsteres Image zu geben. Der Bandname indes trägt gar nichts diabolisches in sich, sondern spielt in hebräisch auf den Ursprung der Band als Schulprojekt - mit genau einem geplanten Auftritt - an. Auch in den Songtexten gibt es auf den ersten Blick und das erste Hören auch eher wenig düstere Themen. Da sind die Ex-Jerusalemer Kollegen MELECHESH schon ein ganzes Stück schwärzer.

Unter den vielen Bezeichnungen an Stilrichtungen, mit denen man BETZEFER bedenkt, denke ich, trifft "Groove Metal" am ehesten zu. Mit neuem Sänger Aharon Ragoza (nachdem Band-Mitbegründer Avital Tamir nach 18 gemeinsamen Jahren aufgrund persönlicher Gründe in Freundschaft gegangen ist und eine große Lücke hinterlassen hat) hauen Matan Cohen (Guitars), Rotem Inbar (Bass) und Roey Berman (Drums) ein groovendes Riff nach dem anderen und einen groovenden Rhythmus nach dem anderen raus, garniert mit dem harten Gesang Ragozas, der oft in Screams übergeht. Melodiöse Gesangsparts, wie sie BETZEFER gelegentlich unterstellt werden, fallen mir keine auf. Ein kurzer Vergleich mit dem Vorgängeralbum "The Devil Went Down To The Holy Land" beweist, dass die Band in Aharon Ragoza einen würdigen Nachfolger für Avital Tamir gefunden hat.

Der Gesang ist sicher nicht jedermanns Sache, meins sind die häufigen Screams nicht, aber sie fügen sich organisch in die Musik ein und sind auch nicht übertrieben. Die Riffs sind eigentlich ganz cool, der Rhythmus ist eher schnell und treibend, auch nicht unbedingt langweilig, und dennoch hat dieses Album meiner Ansicht nach eine große Schwäche: Es hat auf zehn Songs keinen einzigen bemerkenswerten Höhepunkt. In ihren Arrangements sind sich die Songs so ähnlich, dass ich "Entertain Your Force Of Habit" doch eher in die Hintergrundberieselung verbannen würde als sie mir allzu oft als Main Feature auf die Ohren zu geben. Lediglich der letzte Titel, 'Last Song In The World', fällt mir jetzt, beim bislang letzten Hören, doch noch einmal etwas mehr auf.

Mit etwas mehr Kreativität und Phantasie hätte durchaus mehr draus werden können.


Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. One Way To No Way
02. Dead Lines
03. Ain't No Party Till You Hurt Somebody
04. Never Been
05. Crash
06. Light Away
07. Truck Leaking Gasoline
08. Dying Man
09. Hand In Hand To Hell
10. Last Song In The World
Band Website: www.betzefer.com
Medium: CD
Spieldauer: 37:06 Minuten
VÖ: 21.09.2018

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