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Doomentor - Opus Diabolae

Review von T.Roxx vom 14.05.2018 (808 mal gelesen)
Doomentor - Opus Diabolae DOOMENTOR kommen aus Baden-Württemberg und existieren bereits seit 2011. Bisher haben sie ein Demo, eine EP und ein Album veröffentlicht. Nun liegt Album Nummer zwei, "Opus Diabolae" vor. Leider kannte ich die Band nicht und auch jetzt war es eher (glücklicherweise) Zufall, dass ich diese Scheibe aus unserem aktuellen Promohaufen gezogen habe. Wobei, Zufälle gibt es ja eigentlich nicht - und damit begeben wir uns in den Bereich der Esoterik und des Okkulten. Letzterem widmen sich DOOMENTOR, wie man schon dem Albumtitel unschwer entnehmen kann. Musikalisch gibt es hier oldschooligen Black Metal, der hauptsächlich im Midtempo-Bereich angesiedelt und mit einer gehörigen Portion Doom abgeschmeckt ist.

Bereits der Opener 'Buried In Hellfire' versprüht eine dunkle, morastige Atmosphäre, die bis zum Ende des Albums anhalten wird. Ich höre hier alte VENOM, DARKTHRONE und etwas DENIAL OF GOD heraus, genauso wie BATHORY. Die Produktion ist zwar ein bisschen rumpelig, aber wir haben es hier nicht mit einer Lo-Fi-Produktion zu tun, wie wir sie von DARKTHRONE kennen. Denn trotz des etwas rumpeligen Charmes ist die Produktion ziemlich differenziert und passt gut zu dem oldschooligen Songmaterial. Ungewöhnlich und angenehm ist, dass man den Gesang verstehen kann, ohne ein Lyric-Sheet vor sich liegen zu haben - ein weiterer Pluspunkt. Apropos Gesang: Dieser variiert von heiser thrashigem Gekreisch bis zu beschwörerischen, cleanen Vocals; eine sehr angenehme Mischung. Musikalisch wird sehr viel Abwechslung geboten: schmissige Riffs und Tempo-Wechsel aus einem Guss - die nicht nach Reißbrett klingen - bestimmen das Album. Dazu kommen melodische Leads, Orgeln bzw. Keyboards und Akustik-Gitarren. Das vorwiegend schleppende Tempo steht den Herrschaften gut zu Gesicht. In dem abschließenden Instrumental 'Irminsul' haben sich die Herrschaften ein bisschen bei einem Thema aus BATHORYs 'Blood And Iron' vom Album "Twilight Of The Gods" bedient - zumindest sind hier Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen. Aber sehr geschickt gemacht und cool ist es auch noch, da es wie eine versteckte Verbeugung vor Quorthon wirkt. Geiles Album, das ich auf Vinyl haben muss!


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Burried In Hellfire
02. In Perpetuum Tenebris
03. Final Breath
04. The Séance
05. Thundergod Summoning
06. Over Black Mountain
07. Inferno
08. Plague River
09. Alchemia Satanis
10. Warlord
11. Irminsul
Band Website: https://www.facebook.com/doomentorcoven/
Medium: CD/Tape/LP
Spieldauer: 56:21 Minuten
VÖ: 30.04.2018

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14.05.2018 Opus Diabolae(9.0/10) von T.Roxx

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