Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2018
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

RockHard Festival 2018

RockHarz Festival 2018

Trynity - The Story Of One

Review von Opa Steve vom 12.05.2018 (785 mal gelesen)
Trynity - The Story Of One TRYNITY aus dem Erzgebirge schaffen es zu 66,6%, die Fallstricke des Modern Metal-Genres zu überwinden. Zwar ist das Quintett unüberhörbar diversen Elementen des Metalcore nicht abgeneigt, aber man findet auch atmosphärische Elemente aus dem Post Metal oder gar Gothic. Und Atmosphäre ist etwas, was der klassischen Metalcore-Combo tatsächlich normalerweise am Allerwertesten vorbei geht. Mit dichten Klangcollagen wissen die Jungs zu fesseln, die Gitarrensounds erinnern dann oft an die legendären FIELDS OF THE NEPHILIM, was auch durch die tief und verzerrt gemixten Spoken Words unterstützt wird. Die Vocals von Dustin leiden zwar, wenn kehlig geschrien wird, unter der gewohnten Eintönigkeit des Core-Genres, aber die Melodien auf Gitarre und ergänzenden Vocals sind sauber platziert und lassen die Songs nie in den typischen Core-Einheitsbrei absinken, der außer Rhythmus nichts mehr zu bieten hätte. Da werden die melodischen Vocal-Einsätze seiner Mitstreiter sowie der gelegentlichen Gastsängerin tatsächlich sehr willkommen geheißen, auch wenn sie nicht unbedingt jeden Ton sauber treffen. Die Songs selbst machen auch nicht den Fehler, rapide zwischen stumpfem Gehacke und zuckersüßen Harmonien hin und herzuspringen. Alles ist recht abwechslungsreich dimensioniert und auch meist passend zusammengefügt. Natürlich gibt es hier und da etwas uninspirierte Langeweile ('Voyager'), aber daran kann man ja noch arbeiten. Andere Stücke wie 'Hometrail', 'Voices' und 'Dear You' arbeiten souverän mit Stilmitteln, die einst IN FLAMES groß gemacht haben. Also so falsch kann der Weg der Chemnitzer nicht sein. Für meine Begriffe sollten sie aber noch unbedingt diese düsteren Post Metal-Einflüsse ausbauen, wie man sie in den Moll-Strukturen von 'Heavy Eyes', 'Ritual' oder dem Intro findet. Denn noch mehr davon würde der Band zwar ein Stück Wildheit nehmen, aber eine Menge Charakter schenken.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. And So It Begins
02. Here's To Life
03. Trynity
04. Voyager
05. Hometrail
06. Ritual
07. Voices
08. Black Heart
09. Sinister
10. Dear You
11. Heavy Eaes
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 43:58 Minuten
VÖ: 00.00.0000

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

12.05.2018 The Story Of One(6.5/10) von Opa Steve

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!