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Skeletal Remains - Devourning Mortality

Review von Eddieson vom 17.04.2018 (580 mal gelesen)
Skeletal Remains - Devourning Mortality Man sagt, dass das dritte Album einer Band das Make-It-Or-Break-It-Album sein wird. Also entweder man schafft mit dem Album den nächsten Schritt oder man verpasst ihn und bleibt da, wo man ist, im schlimmsten Falle kann man auch schon mal in der Versenkung verschwinden. Im Falle von SKELETAL REMAINS aber kann man, und so viel sei schon mal gesagt, von einem klaren Make-It-Album sprechen. Entdeckt von FDA-Records haben die Cali-Deather dort schon mit "Beyond The Flesh" und "Condemned To Misery" zwei Alben veröffentlicht, die in der Underground-Death-Metal-Szene eine Menge Staub aufgewirbelt haben. Dann kam der nächste Schritt. Century Media haben die Jungs unter Vertrag genommen und infolgedessen liegt nun das neue Album "Devourning Mortality" vor mir.

Eröffnet wird der neue Longplayer gleich mit einem Mörder-Riff, welches jedem MORGOTH-Fan das Wasser in die Augen treiben sollte. Dass die Band aber auch maßgeblich von DEATH beeinflusst wurde, haben sie nie geheim gehalten (wäre auch unmöglich gewesen). Auf "Devourning Mortality" ist dieser Einfluss wieder unüberhörbar. Vor allem die Gitarrensoli haben eine deutliche DEATH-Marke. Evil Chuck (RIP!) wäre mit Sicherheit stolz gewesen. Sänger und Gitarrist Chris Monroy sagt, dass dieses Album nicht nur der nächste Schritt ist, sondern auch etwas technischer ausgefallen ist, als die bisherigen Releases. Und damit hat er durchaus Recht. Vor allem, wenn man sich das rasende 'Catastrophic Retribution' anhört. Nicht destotrotz bleibt natürlich das Feeling des späten achtziger, bzw. frühen neunziger Death Metals. Die Songs bleiben weiterhin eingängig, stellenweise schön groovig ('Torture Labyrinth') und rutschen nicht in die Vertracktheit ab. Das würde auch nicht zur Philosophie der Band passen, auch wenn sich die Band hier hörbar entwickelt hat.



Auch muss man Monroys Gesang mal deutlich hervorheben, der hier die beste Van-Drunen-Huldigung abliefert. Dazu wurde das Album nicht nur in eine dicke, aber nicht zu glatte Produktion gepackt, so dass der Charme des Old Schools nicht verloren geht. Ein Artwork von Mastermind Dan Seagrave rundet die ganze Sache dazu perfekt ab.

Ja, es ist ein deutlicher Schritt zu erkennen, den die Kalifornier mit diesem Album vollzogen haben, wobei ich "Devourning Mortality" den vorherigen Alben dadurch gar nicht mal weiter in den Vordergrund stellen will. Das ohnehin schon hohe Niveau der Diskografie wird hier konsequent gehalten. Für mich waren "Beyond The Flesh" und "Condemned To Misery" schon 9-Punkte-Alben und "Devourning Mortality" ist ebenfalls ein 9-Punkte-Album, dem man vielleicht noch ein kleines Sternchen anhängen könnte.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Ripperology
02. Seismic Abyss
03. Catastropic Retribution
04. Devourning Mortality
05. Torture Labyrinth
06. Grotesque Creation
07. Parasitic Horrors
08. Mortal Decimation
09. Lifeless Manifestation
10. Reanimating Pathogen
11. Internal Detestation
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 44:36 Minuten
VÖ: 13.04.2018

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