Letzte Reviews





Festival Previews
Hell Over Hammaburg 2019

Festival Reviews 2019

Bleeding Gods - Dodekathlon

Review von Eddieson vom 22.01.2018 (1091 mal gelesen)
Bleeding Gods - Dodekathlon Mit BLEEDING GODS ist es, wie mit vielen anderen Bands auch. Ein Musiker, verlässt eine Band, hat musikalische Visionen und sucht dafür neue Mitstreiter. Ein Demo wird aufgenommen, man bekommt einen Vertrag, ein Album folgt. Danach wird die Besetzung gewechselt und man überlegt sich eine neue musikalische Ausrichtung.

Schnell ist klar, worum es auf dem neuen Album gehen soll, das Konzept ist also gefunden. Die 12 Aufgaben des Herkules bilden die thematische Grundlage zu "Dodekathlon". Von Hera in den Wahnsinn getrieben, tötet Herkules seine beiden Kinder und seine Frau Megara. Wie es vielen Leuten geht, bedauert auch Herkules nach seiner Genesung seine Tat und möchte dafür büßen. Das Orakel von Delphi rät ihm nach Tiryns zu gehen, um dort dem König 12 Jahre lang zu dienen. Dort soll er alle Aufgaben ausführen, die ihm gestellt werden und er wird mit Unsterblichkeit belohnt.

12 Aufgaben, 12 Tracks. Vom Thema her verspricht das Album epische Momente. Doch können die Holländer diesem Anspruch gerecht werden? Ja und nein. Erst mal sein gesagt, dass die Herren und die Dame ein solides Album geschaffen haben, welches mit dem Einsatz eines Keyboards immer noch in einer Nische des Death Metals wandert. Und eben jenes Instrument BLEEDING GODS ein Alleinstellungsmerkmal bietet, denn neben SEPTICFLESH, KALMAH, EX DEO und den Italienern von FLESHGOD APOCALYPSE gibt es da nicht viel. Vom reinen Songwriting ohne Keys würde sich die Band nicht vom Einheitsbrei abheben. Songs, wie der Opener 'Bloodguilt' oder 'From Feast To Beast' würden so dahinplätschern, das leicht thrashige 'Birds Of Hate' vielleicht etwas Abwechslung entstehen lassen, doch insgesamt spielt auf dem Album das Keyboard die wichtigste Rolle. Denn es verleiht den Songs eine gewisse Atmosphäre, sei es mal düster, man höre 'Savior Of Crete' oder etwas psychotisch, wie bei 'Seeds Of Distrust' oder dem Abschlusstrack 'Hounds Of Hell'. Eben weil das Instrument eine wichtige Rolle spielt, sollte sich die Band nun auch aufmachen und einen fähigen Keyboarder suchen, der dann auch im Line-up genannt wird.

Wer als auf symphonischen Death Metal steht, bekommt mit "Dodekathlon" die volle Dröhnung, auch wenn man hier unweigerlich an CRADLE OF FILTH oder DIMMU BORGIR in der Death Metal-Version erinnert wird. Ein interessanter Newcomer sind BLEEDING GODS allemal!

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Bloodguilt
02. Mutiple Decapitation
03. Beloved By Artemis
04. From Feast To Beast
05. Inhuman Humiliation
06. Birds Of Hate
07. Savior Of Crete
08. Tyrannical Blood
09. Seeds Of Distrust
10. Tripled Anger
11. Hera's Orchard
12. Hounds Of Hell
Band Website: www.bleedinggods.net
Medium: CD
Spieldauer: 59:28 Minuten
VÖ: 12.01.2018

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

22.01.2018 Dodekathlon(6.5/10) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!